REPRODOMICS Projekt – Entschlüsselung der Galektin-1-vermittelten Signale bei Präeklampsie: Erkenntnisse aus der Metabolomik

Förderbeginn
Institution: Charité – Universitätsmedizin Berlin, Experimental and Clinical Research Center (ECRC)
Hauptantragsteller: Dr. Nancy Freitag
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Untersuchung der Galektin-1-Zucker-Metabolom Achse in gesunden und Präeklampsie-Schwangerschaften

Das REPRODOMICS Projekt nutzt Galektin-1-Knockout-Mäuse zur Untersuchung des komplexen Syndroms Präeklampsie (PE). Es ist gekennzeichnet durch Bluthochdruck und Proteinurie in der zweiten Schwangerschaftshälfte.

Die einzige Möglichkeit zur Heilung der lebensbedrohlichen Symptome ist die Geburt des unreifen Babys. 

Die Plazenta spielt bei PE eine zentrale Rolle, aber die genauen Signalwege sind bislang unbekannt. Wir haben gezeigt, dass Galektin-1, ein zucker-bindendes Protein, für die normale Funktion der Plazenta notwendig ist. Wir untersuchen, wie mütterliches und fötales Gal-1 zu Veränderungen von Metaboliten, die eine genaue Abbildung des physiologischen Zustandes sind, in der Plazenta und in Körperflüssigkeiten führt. Damit möchten wir frühe Mechanismen der PE-Entstehung entschlüsseln.