Zusammenhang der pränatalen Diagnose eines angeborenen Herzfehlers mit der weiteren Schwangerschaft und emotionalen Belastung der werdenden Mutter

Förderbeginn
Institution: Deutsches Herzzentrum Berlin Klinik für Angeborene Herzfehler/Kinderkardiologie, Berlin
Hauptanragstellerin: Priv.-Doz. Dr. Constanze Pfitzer
EKFS-Förderlinie: Erstantrag


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Der Herzultraschall des ungeborenen Kindes ist ein etabliertes Verfahren zur frühen Diagnose eines angeborenen Herzfehlers (AHF). Hierdurch wird den Eltern eine frühzeitige, umfassende Beratung hinsichtlich des weiteren Schwangerschaftsverlaufes und Prognose ihres ungeborenen Kindes mit AHF ermöglicht. Die Diagnose eines AHF kann eine erhebliche emotionale Belastung für die Mutter bedeuten und mitunter auch das ungeborene Kind beeinflussen: Es kann zu verzögertem Wachstum und Durchblutungsstörungen im Mutterleib sowie Frühgeburtlichkeit kommen. Wir wissen jedoch wenig über diesen möglichen Zusammenhang. Die vorliegende Langzeitbeobachtungsstudie soll dies klären, indem wir die Mutter und ihr ungeborenes Kind mit AHF von der vorgeburtlichen Diagnosestellung bis zur Herzoperation begleiten.