Die Rolle von NFAT5 und beeinträchtigter Entwicklung der endometrialen Blutgefäße

Förderbeginn
Hauptantragsteller: Dr. Madhuri S. Salker
Institution: Universitätsklinikum Tübingen, Forschungsinstitut für Frauengesundheit
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung

Die Rolle von NFAT5 und beeinträchtigter Entwicklung der endometrialen Blutgefäße.

Eine falsche oder schlechte Entwicklung der Blutgefäße in der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) kann zu einer Vielzahl von Komplikationen führen, einschließlich einer Fehlgeburt. Darüber hinaus kann es während der Schwangerschaft auch zu Wachstumsbeschränkungen (IUGR) oder Präeklampsie (PE) kommen. Diese (letzteren) Zustände bleiben die Hauptursache für die Frühgeburt.

In Deutschland werden 8,7 % der Babys zu früh geboren - einer der höchsten Raten in Europa. Trotz erheblicher Forschungsanstrengungen wurden nur bescheidene Fortschritte bei der Aufdeckung der Mechanismen erzielt, die zu diesen Pathologien führen. Daher erfordert die Entwicklung neuer Strategien zur Überwindung des Fortpflanzungsversagens und zur Verbesserung des
Schwangerschaftsergebnisses ein gründliches Verständnis der wichtigsten Uterusregulatoren, die diese Ereignisse steuern.

In diesem Vorschlag werden wir (1) die parakrinen Effekte definieren, die die NFAT5-Expression steuern; (2) die Beiträge von miRNAs zur Regulation der Blutgefäßentwicklung untersuchen; (3) die gestörten Signalwege aufdecken, die zu einer beeinträchtigten Angiogenese führen. Die vorgeschlagene Studie würde ein neues Licht auf die Ursachen von Schwangerschaftskomplikationen werfen, was zu neuen Möglichkeiten für eine zukünftige Behandlung führen kann.

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