Vergleich von koronarer Lithoplastie und Rotablation zur interventionellen Behandlung schwer kalzifizierter Koronarläsionen – ROTA.shock-Studie

Förderbeginn
Institution: Medizinische Klinik 1 – Kardiologie und Angiologie, Universitätsklinikum Gießen
Hauptantragsteller: Dr. med. Florian Blachutzik
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Koronarangiographie: Stark kalzifizierte Engstelle der rechten Herzkranzarterie vor (A) und nach (B) koronarer Lithoplastie

Stark verkalkte Engstellen der Herzkranzgefäße stellen für die Behandlung im Herzkatheterlabor nach wie vor eine Herausforderung dar. Vor Implantation einer Gefäßstütze („Stent“) ist es zwingend erforderlich, einen ausreichenden Gewinn an Raum im Gefäß zu erzielen. Kann der Stent aufgrund starker Verkalkungen nicht voll entfaltet werden, so stellt dies ein erhebliches Risiko für einen erneuten Verschluss dar.  

Ziel dieses Projekts ist es, die jüngst eingeführte koronare Lithoplastie (=Aufbrechen des Kalks durch Stoßwellen, die über einen Ballon an die Gefäßwand abgegeben werden) mit dem bisherigen Goldstandard für die Behandlung stark verkalkter Koronarläsionen, der Rotablation (=Durchfahren des Gefäßes mit einem Bohrkopf zum Ablösen von Kalk von der Gefäßwand), zu vergleichen. 

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