Pankreaskrebs-Initiation über IPMN Vorläuferläsionen modelliert in GNAS-mutierten, aus humanen pluripotenten Stammzellen erzeugten duktalen Organoiden

Förderbeginn
Institution: Universitätsklinikum Ulm, Innere Medizin I
Hauptantragsteller: Meike Hohwieler
EKFS-Förderlinie: Erstantrag
Bild von Immunfluoreszenzfärbungen

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der häufigsten krebsbedingten Todesursachen, was u.a. darauf zurückzuführen ist, dass Möglichkeiten zur Früherkennung fehlen und es keine heilende Therapie gibt. Deshalb planen wir mit Hilfe von menschlichen pluripotenten Stammzellen, die mit definierten Onkogenen ausgestattet und zu Pankreaszellen differenziert werden, die frühe Entstehung von Pankreaskrebs in der Zellkultur sowie in der Maus nachzuahmen. Der Fokus liegt auf einer Treibermutation des GNAS-Gens, die bei Patienten mit dem McCune-Albright-Syndrom ein erhöhtes Risiko für Pankreaskrebs verursacht. Durch unsere Analysen streben wir an, neue Erkenntnisse zur Tumorinitiation und -progression zu gewinnen, was Ansatzpunkte für die frühe Diagnostik und personalisierte Therapie liefern kann.

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