Else Kröner Memorialstipendien

Freiraum für Forschung: Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte besonders begabte und motivierte klinisch und wissenschaftlich tätige Ärztinnen und Ärzte am Beginn ihres Berufsweges unterstützen.
Laboratory

Durch eine zweijährige Freistellung von klinischen Aufgaben soll ein besonders erfolgversprechendes medizinisches Forschungsvorhaben signifikant weitergebracht werden. Damit soll der Grundstein zur wissenschaftlichen Selbständigkeit und zur Karriere als Clinician Scientist gelegt werden.

Else Kröner Memorialstipendien sind Individualstipendien für junge Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildungsphase, die ein zweijähriges Forschungsprojekt umsetzen wollen. Das Stipendium ist mit insgesamt 230.000 € dotiert, von denen bis zu 80% für die Finanzierung des eigenen tariflichen Gehalts verwendet werden können. Bundesweit werden sechs Stipendien vergeben. Interessierte Ärztinnen und Ärzte bewerben sich bitte persönlich.

Bitte beachten Sie, dass die Else Kröner Memorialstipendien regelmäßig ausgeschrieben werden. Unsere aktuellen Ausschreibungen finden Sie im Menü "Aktuelles" unter Ausschreibungen.

Anne Asschenfeldt
laufende Projektförderung und Stipendien (wissenschaftliche Förderung)
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Else Kröner Memorialstipendien 2020

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert sechs Else Kröner Memorialstipendiatinnen und -stipendiaten:

Dr. Carmen Mota Reyes, TUM München

Verstärkung der Immunantwort im Pankreaskarzinom durch Transplantation von Tumorlysate-gepulsten dendritischen Zellen

Die Tumor-Antigenpräsentation durch dendritische Zellen findet weitgehend in tertiären lymphatischen Organen (TLO) statt. Unser Ziel ist es, die Rolle von TLO als Regulatoren der antitumoralen Immunantwort zu eruieren, welche ein Lösungskonzept gegen die Therapieresistenz des Pankreaskarzinoms hervorbringen könnte. 2020 für zwei Jahre bewilligt.

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Dr. Felix Brandl, Ph.D., TUM München

Neurokognitive Mechanismen von beeinträchtigtem Belohnungsbezogenem Entscheidungsverhalten bei Schizophrenie

Bei der Schizophrenie sind neben Symptomen wie Wahn und Halluzinationen auch Motivation und Entscheidungsverhalten beeinträchtigt, was wesentlich zu den Alltagseinschränkungen der Patientinnen und Patienten beiträgt. Wir erforschen die zugrundeliegenden Mechanismen dieser Symptome mit Gehirn-Bildgebung und Computer-gestützten Lernaufgaben bei Erkrankten und Gesunden. 2020 für zwei Jahre bewilligt.

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Dr. Dieter Heiland, Universitätsklinikum Freiburg

Die Rolle des Tumormikromilieus bei der T-Zell-Erschöpfung und Immunität von malignen ZNS-Tumoren

Glioblastome sind maligne Tumore des zentralen Nervensystems. Eine Immuntherapie war bislang nicht erfolgversprechend. In dem geförderten Projekt erhoffen wir uns, detailliertes Wissen über die dynamischen Veränderungen des Immunsystems in malignen Hirntumoren zu generieren und potentielle Angriffsziele für neue Immuntherapien zu identifizieren.
2020 für zwei Jahre bewilligt.

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Dr. Katrin Böttcher, Ph.D., TUM München

Metabolische Regulation der antimikrobiellen Funktion von MAIT cells im Kontext der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung

Wir wollen untersuchen, ob bei Patientinnen und Patienten mit Fettlebererkrankung die antibakterielle und/oder antivirale Funktion semi-innater Immunzellen, der sog. MAIT cells, gestört ist. Insbesondere möchten wir erforschen, ob ein veränderter Stoffwechsel die Ursache für die Funktionseinschränkung von MAIT cells ist und so neue Ansatzpunkte für die Entwicklung therapeutischer Konzepte entwickeln. 2020 für zwei Jahre bewilligt.

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Dr. Verena Klämbt, z.Zt. Boston Children`s Hospital, AB 06/20 Charité, Pädiatrie mir Schwerpunkt Gastroenterologie

Die Rolle von ARHGEF6 als genetische Ursache von Kongenitalen Anomalien der Nieren und ableitenden Harnwege

Dr. Klämbt hat mithilfe von Sequenzierungen des Erbgutes von Kindern mit Nierendefekten ARHGEF6 als ein neues krankheitsrelevantes Gen entdeckt. Die Funktion von ARHGEF6 wird nun in der Nierenentwicklung und Krankheitsentstehung analysiert, um den Mechanismus der Krankheitsentstehung besser zu verstehen und den Weg für neue Therapiestrategien zu ebnen. 2020 für zwei Jahre bewilligt.

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Dr. Tilman Jobst-Schwan, Universitätsklinikum Erlangen

Die Autotaxin-Lysophosphatidsäure-Achse als Corticosteroid-Ziel in der Pathophysiologie des nephrotischen Syndroms

Das nephrotische Syndrom ist eine Nierenerkrankung mit Eiweißverlust über den Urin, Wassereinlagerungen und veränderten Blutfetten. Wir denken, dass beim nephrotischen Syndrom die Zusammensetzung einer bestimmten Klasse von Fettmolekülen im Blut verändert ist und dass die Standardtherapie mit Steroiden diese Veränderungen positiv beeinflusst. 2020 für zwei Jahre bewilligt.

Übersicht der derzeit laufenden Else Kröner Memorialstipendien

Dr. Michael Breckwoldt, Universitätsklinikum Heidelberg

"Präklinische Rolle und Visualisierung von Immun-Effektorzellen in der Tumormikroenvironment von Gliomen und klinische Translation von Immuno-Imaging Biomarkern". 2019 für zwei Jahre bewilligt.

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Eine Kurzbeschreibung finden Sie auf unserer Website im Menü aktuelle Förderungen.

Dr. Lukas Bunse, Universitätsmedizin Mannheim

"Mechanismen hirntumorreaktiver T-Helferzellen im Kontext immuntherapeutischer Interventionen". 2019 für zwei Jahre bewilligt.

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Dr. Anastasios Giannou, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Zentrum für Innere Medizin

"Analysis of the role of IL-22 and IL-22BP in liver metastasis". 2019 für zwei Jahre bewilligt.

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Dr. Dr. Tim Godel, Universitätsklinikum Heidelberg

"Die sensible Nervenzelle - Multimodale in-vivo Bildgebung primärer, sensibler Neurone im Rahmen der schmerzhaften Neuropathie des Morbus Fabry". 2019 für zwei Jahre bewilligt.

Dr. David Simon, Universität Erlangen

"MR- and optoacoustic based Immunometabolic Profiling of Rheumatoid Arthritis". 2019 für zwei Jahre bewilligt.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 14.08.2019.

Eine Kurzbeschreibung finden Sie auf unserer Website im Menü aktuelle Förderungen.