Kognition beim Down-Syndrom: Einfluss von Entwicklung, klinischer Symptome und neuroanatomische Korrelate

Förderbeginn
Institution: LMU Klinikum, Neurologische Klinik und Poliklinik
Hauptantragsteller: Dr. Sandra Loosli
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
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Derzeit ist wenig darüber bekannt, wie sich kognitive Funktionen von Menschen mit einem Down-Syndrom (Trisomie 21) im Verlauf der Lebensspanne entwickeln. Hauptziel dieser Studie ist es, kognitive Funktionen vom Kindes- bis zum höheren Erwachsenenalter sowie Unterschiede zu gleichaltrigen Personen mit typischer Entwicklung zu untersuchen. Dazu werden neuropsychologische Tests, Fragebögen zu psychiatrischen Erkrankungen und dementiellen Symptomen sowie Bildgebung mittels Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt. Die Erkenntnisse über kognitive Entwicklungsverläufe werden den Forschungsstand über das Down-Syndrom erweitern, die neuropsychologische Diagnostik bei Patienten mit einer Intelligenzminderung verbessern sowie eine Grundlage für künftige Therapiestudien darstellen.