Klonale Hämatopoese: klinische Auswirkungen und funktionelle Konsequenzen im Stammzell-Kompartiment

Förderbeginn
Institution: Charité – Universitätsmedizin Berlin
Hauptantragsteller: Frederik Damm
EKFS-Förderlinie : Else Kröner-Exzellenzstipendium
Ontogenese der klonalen Hämatopoese

Das Vorkommen von leukämie-assoziierten Mutationen im Blut älterer Menschen ohne Hinweis für eine bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems wird als klonale Hämatopoese (KH) bezeichnet. Dieses Phänomen ist erst seit wenigen Jahren bekannt, aber wegen seiner hohen Prävalenz von bis zu 30 % in über 60-Jährigen als ein Volksphänomen anzusehen. Menschen mit KH zeigen ein erhöhtes Risiko für hämatologische Neoplasien und kardiovaskuläre Ereignisse, sowie ein verkürztes Gesamtüberleben. Parallele Forschungsansätze sollen bei der Beantwortung essenzieller Fragen zur KH entscheidend beitragen:

  •  Identifikation und Charakterisierung der Ursprungszellen von KH (Ontogenese)
  •  KH im Rahmen der allogenen Stammzelltransplantation, während chemotherapeutischer Behandlung sowie bei Patienten mit Autoimmun-Erkrankungen


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