Neben direkter medizinischer Hilfe für Patienten und Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen Infrastruktur vor Ort unterstützt die Stiftung medizinische Aus- und Weiterbildungsprojekte in Entwicklungsländern. Medizinisches „capacity building“ wird auf allen Ebenen des Gesundheitssystems gefördert – vom Gesundheitshelfer in entlegenen Gebieten bis hin zum Universitätsprofessorin. Auf diese Weise leistet die Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe und damit einen möglichst nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Situation vor Ort.

Im Fokus der Förderung steht die medizinische Aus- und Weiterbildung – vom Gesundheitshelfer auf dem Land bis hin zur Hochschullehrerin bzw. Facharzt an der Universität. Langfristig sollen die Projekte von den einheimischen Schwestern und Ärztinnen selbst fortgeführt werden. Hierfür ist essentiell, auch vor Ort ein adäquates Umfeld und Anreize zu schaffen, um der Abwanderung von qualifiziertem Personal vorzubeugen: durch die Verbesserung der lokalen medizinischen Infrastruktur, die Schaffung lokaler Netzwerke, Kooperationen mit Kliniken, Universitäten, Wirtschaftsunternehmen und der Politik. Besonderer Wert wird auf den Einbezug lokaler Partner in Projektplanung und -implementierung gelegt, um die Förderinitiativen an die lokale Kultur anzupassen und ihre Nachhaltigkeit zu forcieren.

Die EKFS verfolgt mit ihren Projekten drei Ziele: möglichst vielen Patienten vor Ort direkt zu helfen, möglichst viele qualifizierte Ärzte, Schwestern und Gesundheitshelfer auszubilden und ein Umfeld zu schaffen, das sie animiert in ihrem Land zu bleiben.

Dr. Judith von Heusinger
Medical-humanitarian Development Co-operation
Portrait Dr. Judith von Heusinger
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