Immunsystem
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Therapie von Patienten mit Autoantikörper-positiven Autoimmunerkrankungen und schwerer interstitieller Lungenerkrankung mit T Lymphocyten*

Institution: Universitätsklinikum Heidelberg, Med. Klinik V
Antragsteller: Prof. Dr. Hanns-Martin Lorenz, Prof. Dr. Michael Schmitt
Förderlinie:
Schlüsselprojekte
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*die mit dem retroviralen RV-SFG.CD19.CD28.4-1BBzeta Vektor transduziert wurden – eine monozentrische klinische Phase Ib Studie

Die Lungenfibrose ist eine ernste Komplikation verschiedener Autoimmunerkrankungen. Die etablierte Therapie kann die Progression nur verlangsamen, nicht verbessern. Da B-Lymphozyten die Lungenfibrose mitverursachen, könnte eine Zerstörung von B-Lymphozyten die Lungenfibrose verbessern. 
Dazu werden die Forschenden autologe chimäre Antigenrezeptor (CAR) T-Zellen gegen CD19-positive B-Lymphozyten infundieren. Die primären und sekundären Endpunkte fokussieren auf Sicherheits- und Effizienzparameter, einschließlich patientenberichteter Indikatoren. In einer ersten Patientin mit rapid progredienter systemischer Sklerose waren keine relevanten Sicherheitsaspekte zu erkennen. Tatsächlich konnte das Team eine sehr deutliche Verbesserung der Lungenfibrose erkennen. Nun planen die Forschenden, zehn weitere Patienten mit Autoantikörper-positiver Lungenfibrose zu behandeln - mit einer Nachbeobachtungsdauer über zwölf Monate.
 

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