Sozialer Stress und soziale Belohnungen bei Alkoholabhängigkeit – zur Interaktion von Cortisol, Oxytocin und dopaminergem Belohnungssystem

Förderbeginn
Institution: Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Social Neuroscience Lab, Uniklinik Lübeck
Hauptantragsteller: Dr. Lena Rademacher
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Magnetresonanztomograph

Trotz der gesellschaftlichen Bedeutung von Alkoholabhängigkeit ist es bislang nicht gelungen, die neurobiologischen Ursachen zu verstehen und neue Behandlungsansätze abzuleiten. Aufgrund der wichtigen Rolle von sozialen Interaktionen und psychosozialem Stress für die Entwicklung und den Therapieverlauf einer Alkoholabhängigkeit, wird in dem aktuellen Projekt das Neuropeptid Oxytocin fokussiert. Oxytocin hat eine wichtige Funktion bei sozialen Bindungen und steht in Wechselwirkung mit dem Stresssystem und dem Belohnungssystem im Gehirn. Diese Wechselwirkung untersucht das Projekt bei Alkoholpatienten und gesunden Kontrollpersonen mithilfe von Speichel- (Cortisol) und Blutproben (Oxytocin) sowie funktioneller Magnetresonanztomographie (Hirnaktivität bei Belohnungen).

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