Rolle der Interaktion von Zytokin-produzierenden B-Zellen, T-Zellen und Plasmazellen während entzündlicher Darmerkrankungen

Förderbeginn
Institution: Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie, TranslaTUM
Hauptantragsteller: Selina J. Keppler
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Verteilung und Interaktion von Lymphocyten in einem Peyer’s Patch

Entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind chronische, immunvermittelte Störungen des Darmgleichgewichts. Krankheitsursache ist eine Überreaktion des Immunsystems auf die eigene (veränderte) Mikrobiota. Trotz der Häufigkeit dieser Erkrankungen und den damit verbundenen Risiken (Sepsis, Darmkrebs, langjährige Einnahme von Steroiden) ist das Zusammenspiel verschiedener Immunzellen bei deren Entstehung unzureichend erforscht. Wir werden die Interaktionen verschiedener Immunzellen während einer akuten oder chronischen Darmerkrankung untersuchen.

Ein spezieller Fokus liegt dabei auf der immunmodulatorischen Funktion der B-Zellen. Ein besseres Verständnis der zugrunde liegenden Krankheitsprozesse kann letztendlich zur Entwicklung von neuen Therapieansätzen führen.

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