Neue Behandlungsstrategie von Vorhofflimmern und atrialen Arrhythmien mittels Vorhoftätowierung

Förderbeginn
Insitution: Universitästklinik Heidelberg, Abteilung für Kardiologie
Hauptantragsteller: PD Dr. med. Constanze Schmidt
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Atriale Äquipotenziallinien zur Terminierung von Vorhofflimmern

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung mit stetig steigender Prävalenz. Aktuell verfügbare Therapieoptionen sind von einer mangelnden Effizienz aufgrund einer unzureichenden Spezifität ihrer Angriffspunkte gekennzeichnet.

Eine von uns neu entwickelte Methode kann durch eine gezielte Optimierung der kardialen Reizleitung irreguläre Erregungsausbreitungen verhindern und dadurch Vorhofflimmern unterdrücken. Das neu entwickelte Verfahren nutzt dabei, anders als die bisherigen Ablationstechniken, welche das Myokard lokal destruieren, ein Tätowierungsverfahren, bei dem Linien erhöhter Leitungsgeschwindigkeit in den Vorhöfen geschaffen werden. Um irreguläre Erregungen jeder Art in den Vorhöfen zu terminieren, werden Linien erhöhter Leitungsgeschwindigkeit als Äquipotentiallinien erzeugt.

Dieses Verfahren soll am etablierten Vorhofflimmergroßtiermodel des Hausschweines in vivo getestet werden.

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