Molekulare Mechanismen der genetischen Prädisposition für Depressionen

Förderbeginn
Institution: Physiologisches Institut, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Hauptantragsteller: Jonas-Frederic Sauer
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Aufklärung von Netzwerkdefekten bei Depressionen

Depressionen stellen eine häufige Erkrankung dar, die mit einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität einhergeht. Stress ist ein starker Risikofaktor für Depressionen, wobei zusätzlich ein variables genetisches Risiko für die Erkrankung besteht. Wie genetische Faktoren Hirnschaltkreise verwundbar gegenüber Stress Machen, ist allerdings nicht klar.

In diesem Projekt klären wir diese Frage mittels transgener Mäuse, die eine im Menschen gefundene Hochrisikomutation für Depressionen tragen. Hierfür untersuchen wir die neuronalen Mechanismen, die Stress-induzierten Veränderungen von Gehirnschaltkreisen zugrunde liegen. Unsere Erkenntnisse werden substanziell zu einem Verständnis der an der Entstehung psychiatrischer Krankheiten beteiligten Gen-Umweltinteraktionen beitragen. 

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