Mechanismus der small fiber Pathologie beim Fibromyalgie-Syndrom

Förderbeginn
Institution: Neurologische Universitätsklinik Würzburg
Hauptantragstellerin: Univ.-Prof. Dr. med. Nurcan Üçeyler, MHBA
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Die corneale confokale Mikroskopie (CCM) ist ein junges Verfahren zur nicht-invasiven Analyse der cornealen Innervation als ein Test für Kleinfaserpathologie.

Das Fibromyalgie-Syndrom (FMS) ist ein chronisches Schmerzsyndrom, das mit Schmerzen in mehreren Körperregionen einhergeht. Die Ursache für Schmerzen beim FMS ist nicht bekannt. Wir konnten erstmals zeigen, dass bei Untergruppen von FMS Patienten eine Störung der kleinen Nervenfasern vorliegt. Diese auch als „small fibers“ bezeichneten Nervenfasern sind u. a. für die Schmerzweiterleitung zuständig.

In unserem aktuellen Projekt untersuchen wir Ausmaß und Muster dieser Kleinfaserstörung an einer großen FMS Patientengruppe im Vergleich zu gesunden Kontrollen. Unser Ziel ist es, anhand der identifizierten Merkmale diagnostische Untergruppen von FMS Patienten bestimmen zu können und zudem Ansatzpunkte für neue und gezielte Medikamente gegen FMS Schmerzen zu finden. 

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