Jenseits von Aquaporin und MOG - Neue hirnreaktive Antikörper und B-Zell-Reaktionen bei Neuromyelitis Optica-Spektrum Erkrankungen

Förderbeginn
Institution: Institut für klinische Neuroimmunologie, Klinikum der Universität und Biomedizinisches Zentrum, Ludwig-Maximilians-Universität München
Hauptantragsteller: Simone Mader
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Autoantikörper bei Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen.

Bei Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) handelt es sich um eine Gruppe seltener chronisch-entzündlicher Erkrankungen des zentralen Nervensystems, die typischerweise den Sehnerv und das Rückenmark aber auch Gehirn und Hirnstamm betreffen können. Der Nachweis von Antikörpern die gegen das Wasserkanal Protein Aquaporin-4 (AQP4) gerichtet sind, führte zur Abgrenzung gegenüber der Multiplen Sklerose (MS). Darüber hinaus wurden bei einer Gruppe von NMOSD Patienten/innen Antikörper gegen das MOG Protein nachgewiesen. Es gibt immer noch eine beträchtliche Gruppe von Patienten mit klinischen Symptomen von NMOSD, bei denen bisher noch kein spezifischer Antikörper nachgewiesen werden konnte. Dies erschwert die Diagnose und Behandlung von AQP4-IgG und MOG-IgG seronegativen NMOSD PatientenInnen.

In diesem Antrag möchten wir neuartige Antikörper bei AQP4-IgG und MOG-IgG seronegativen Patienten/innen identifizieren. Wir glauben, dass der Nachweis neuer hirnreaktiver Antikörper und ihrer Zielantigene für das Verständnis, die Diagnose und die Behandlung von NMOSD von immenser Bedeutung ist.

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