GRK5 in der Entwicklung der Opiatabhängigkeit

Förderbeginn
Institution: Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universitätsklinikum Jena
Hauptantragsteller: Dr. Andrea Kliewer
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Die Aktivität der GRK5 spielt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Sucht und Abhängigkeit nach Morphin Behandlung.

Morphin ist eines der effektivsten Schmerzmittel zur Behandlung starker Schmerzzustände. Der klinische Einsatz bei akuten und chronischen Schmerzen ist jedoch wegen z. T. lebensbedrohlicher Nebenwirkungen wie Sucht und Abhängigkeit nach wiederholter Gabe stark limitiert. Dabei spielen Modifikationen wie die Phosphorylierung über das Enzym GRK5 am μ-Opioid-Rezeptor eine entscheidende Rolle. Ziel dieses Projektes ist es erstmalig die Kinase-/Phosphorylierungsaktivität der GRK5 gegenüber der Adapter- und Gerüstfunktion nach Morphin Behandlung zu untersuchen. Die Ergebnisse dieses Projektes sind für die klinische Schmerztherapie sehr relevant und liefern gleichzeitig einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zum Verständnis der Drogenabhängigkeit und deren möglicher Behandlung.

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