Funktionelles Tissue Engineering der menschlichen Stimmlippe mit superparamagnetischen Eisenoxidnanopartikeln – Magnetic Tissue Engineering (MTE)

Förderbeginn
Institution: Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Kopf- und Halschirurgie, Else Kröner-Fresenius-Stiftungsprofessur für Nanomedizin, Sektion für Experimentelle Onkologie und Nanomedizin (SEON)
Hauptantragsteller: Dr. Marina Pöttler
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Schematische Darstellung von Magnetischem Tissue Engineering (MTE): A) Superparamagnetische Eisenoxid Nanopartikel (SPION) Aufnahme; B) magnetische Zellhybride; C) 3D Stimmlippenzell-Konstrukt

Ein Defekt der Stimmlippen, welcher etwa durch Operationen herbeigeführt wird, kann immer noch nicht ausreichend behandelt werden. Mittels Nanotechnologie, genauer durch Magentic Tissue Engineering (MTE), soll individuell die Rekonstruktion von humanem Stimmlippengewebe erreicht werden.

Post mortem entfernte, humane Kehlköpfe werden für die Gewinnung von primären Stimmlippenzellen verwendet. Nachdem die Zellen superparamagnetischen Eisenoxid Nanopartikeln (SPIONs) aufgenommen haben, werden sie mit einem externen Magnetfeld zu dreidimensionalen, mehrschichtigen und funktionellen Zell-Konstrukten geformt. 
Ziel dieses Projektes ist die Translation dieser Methode in das menschliche System. Hierdurch sollen die verbale Kommunikation und so die Lebensqualität von Patienten verbessert werden. 

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