Evaluation eines körperpsychotherapiebasierten Gruppenbehandlungsmanuals für Menschen mit dissoziativen Anfällen: eine RCT Studie

Förderbeginn
Institution: Charité Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik: Ambulanz für dissoziative Anfälle
Hauptantragsteller: Dr. med. Philine Senf-Beckenbach
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Erklärungsmodell zur Entstehung dissoziativer Anfälle aus dem störungsspezifisches Behandlungsprogramm KÖRDIS

Dissoziative (psychogene nicht-epileptische) Anfälle sind häufig. In Epilepsiezentren sind bis zu 1/3 aller Patienten daran erkrankt. Die Anfälle sehen epileptischen Anfällen ähnlich, haben jedoch meist eine psychische Erkrankung als Ursache. Häufig entstehen Probleme im Behandlungsverlauf, weil die Zuständigkeit zwischen Neurologie und Psychosomatik nicht klar ist. Es gibt bisher auch keine verbindlichen Leitlinien zur Behandlung von dissoziativen Anfällen und auch erst wenige methodisch hochwertige Studien zu diesem Thema. Aufgrund dieser Versorgungslücke entwickeln wir ein deutschsprachiges, störungsspezifisches Behandlungsprogramm für Menschen mit dissoziativen Anfällen (KÖRDIS), welches wir in einer kontrolliert randomisierten Studie evaluieren. 

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