DNA Methylierungs-basierte Klassifikation struktureller Hirnläsionen bei fokaler Epilepsie

Förderbeginn
Institution: Neuropathologisches Institut, Universitätsklinikum Erlangen
Hauptantragsteller: Katja Kobow
EKFS-Föderlinie: Erst- und Zweitantragstellung
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In der EU leiden etwa 6 Mio. Menschen an Epilepsie, darunter 800.000 in Deutschland. Strukturelle Hirnläsionen durch Störungen der kortikalen Entwicklung sind eine häufige Ursache für therapierefraktäre Epilepsien. Menschen mit unkontrollierbaren Anfällen leiden ein Leben lang. Epilepsieoperationen sind für einige Patientinnen und Patienten eine kurative Behandlungsoption. Das postoperative Ergebnis hängt von der Art der Läsion und der vollständigen Resektion ab. Bei Patientinnen und Patienten, die nach der Operation anfallsfrei sind, können Medikamente schrittweise abgesetzt werden, was sich deutlich auf die Lebensqualität auswirkt. Ein besseres Verständnis der molekularen Mechanismen, die der Entwicklung von Epilepsie zugrunde liegen, und die Möglichkeit zur Vorhersage, welche Art von Hirnläsionen mit einem guten „outcome“ verbunden sind, ist essentiell.