Die Rolle von Glaskörperhyalozyten bei der Pathophysiologie der proliferativen Vitreoretinopathie
Die proliferative Vitreoretinopathie (PVR) ist durch die Entstehung von Narbengewebe an der Grenze zwischen Glaskörper und Netzhaut gekennzeichnet und die führende Ursache für Misserfolg von Operationen bei Netzhautablösung. Grund hierfür ist unser unzureichendes Verständnis der Krankheit. Aufgrund ihrer Nähe zum Ort des Geschehens kommen Glaskörperzellen, sog. Hyalozyten, als Mitspieler bei der Netzhautvernarbung infrage. Technische Fortschritte der Transkriptomanalysemethoden haben uns die Charakterisierung von Hyalozyten als angeborene Immunzellen ermöglicht. Im Rahmen dieses Projekts untersuchen die Forschenden die Rolle von Hyalozyten bei der PVR-Entwicklung, mit dem Ziel neue pharmakologische Therapiemöglichkeiten aufzudecken, um die bereits hochentwickelten chirurgischen Verfahren zu ergänzen.
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