Die Autotaxin-Lysophosphatidsäure-Achse als Corticosteroid-Ziel in der Pathophysiologie des nephrotischen Syndroms

Förderbeginn
Institution: Medizinische Klinik 4 – Nephrologie und Hypertensiologie, Universitätsklinikum Erlangen
Hauptantragsteller: Dr. Tilman Jobst-Schwan
EKFS-Förderlinie: Else Kröner Memorialstipendium
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Das nephrotische Syndrom ist eine Nierenerkrankung, charakterisiert durch Eiweißverlust über den Urin, Wassereinlagerungen und veränderte Blutfette. Steroide werden zur Therapie dieser Erkrankung eingesetzt, ohne genau zu wissen, wie diese in der Niere wirken. Lysophosphatidsäuren sind bestimmte Fettmoleküle, die im Blut zirkulieren und als Signalmoleküle auch an Rezeptoren in der Niere binden. Wir denken, dass beim nephrotischen Syndrom die Zusammensetzung der Lysophosphatidsäuren verändert ist und dass Steroide diese Veränderungen positiv beeinflussen. Hierdurch wird die korrekte Signalübertragung in der Niere und damit deren Funktion wiederhergestellt. Wir hoffen, dass unsere Experimente zum Verständnis des nephrotischen Syndroms und zur Entwicklung gezielter Therapien beitragen.