B-Zell-vermittelte Immunantwort bei GAD-Antikörper-assoziierten neurologischen Erkrankungen

Förderbeginn
Institution: Institut für klinische Neuroimmunologie, Klinikum der Universität und Biomedizinisches Zentrum, Ludwig-Maximilian-Universität München
Hauptantragsteller: Franziska Thaler
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Anfärbung eines Kleinhirnschnittes mit einem monoklonalen GAD-Antikörper

Antikörper (Ak) gegen das Enzym Glutamat-Dehydrogenase (GAD) werden bei verschiedenen neurologischen Symptombildern gefunden. Alle diese Erkrankungen haben gemein, dass die therapeutischen Möglichkeiten oftmals begrenzt sind und unzureichend verstanden ist, ob und wie die GAD-Ak an Entstehung und Verlauf der Erkrankung beteiligt sind. Ziel ist es daher die GAD-Ak-produzierenden Zellen des Immunsystems sowie die immunologischen Mechanismen, die zur Entstehung der Autoimmunreaktion beitragen, zu identifizieren. Weiter soll untersucht werden, ob die GAD-Ak selbst direkt krankheitsauslösend sind. Damit soll ermöglicht werden die Therapien der Patienten in Zukunft zielgerichteter wählen zu können oder neue Therapieansätze entwickeln zu können.

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