Anwendung unterschiedlicher CPAP-Niveaus zur Erstversorgung und Therapie des Atemnotsyndroms von sehr kleinen Frühgeborenen – eine randomisierte multizentrische Studie

Förderbeginn
Institutionen: Universitätsklinikum Gießen, Abteilung für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie
Hauptantragsteller: Dr. Markus Waitz
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Trainingseinheit zur Applikation nasaler CPAP-Therapie im Kreißsaal

Die bronchopulmonale Dysplasie (BPD) ist eine häufige frühgeburtlichkeitsassoziierte Lungenerkrankung, die mit lebenslangen Einschränkungen der Lungenfunktion, des Wachstums und der neurologischen Entwicklung verbunden ist. Die maschinelle Beatmung ist eine Ursache der BPD. Die Anwendung nasaler CPAP-Therapie konnte die Notwendigkeit und Dauer der maschinellen Beatmung deutlich reduzieren, jedoch werden immer noch über 50 % der kleinen Frühgeborenen maschinell beatmet. Es ist bis heute nicht geklärt, welches optimale Druckniveau während der CPAP in den ersten Lebenstagen geeignet ist, die Rate an Therapieversagen noch weiter zu reduzieren. Die Frage wollen wir in dieser klinischen Studie beantworten und damit die langfristigen Entwicklungschancen der Kinder positiv beeinflussen.  

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