Analyse von zirkulierender freier Tumor-DNA zur zielgerichteten Therapieplanung bei Patienten mit Kopf- und Halskarzinomen

Förderbeginn
Institution: Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Klinikum der Universität München
Hauptantragstellerin: Susanne Flach
EKFS-Förderlinie: Erst- und Zweitantragstellung
Image: Grafik

Trotz verbesserter Behandlungsmöglichkeiten entwickeln viele Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren (HNSCC) Rezidive. Für den weiteren Therapieerfolg ist der Lymphknotenbefall ein wichtiger Faktor und die korrekte Klassifizierung des Lymphknotenstatus entscheidend. Da die Bewertung von Lymphknoten basierend auf CT/MRT weiterhin ein Problem darstellt, ist das weitere Therapievorgehen bei Patientinnen und Patienten mit klinisch unauffälligem Lymphknotenstatus (cN0) oftmals umstritten, insbesondere im Hinblick auf eine Neck Dissection, einer Ausräumung der drainierenden Lymphknoten des Halses. Im Rahmen des Projekts soll zirkulierende freie Tumor-DNA aus Blut von Patientinnen und Patienten mit HNSCC analysiert und mit Lymphknotenstatus korreliert werden, um zu untersuchen, ob diese als Entscheidungshilfe bei der operativen Therapieplanung dienen kann.

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