Helfen, wo sonst niemand hilft: Mobile Gesundheitsversorgung im Ngiri-Schutzgebiet, DR Kongo

Förderbeginn
Organisation: WWF Deutschland
Partnerland: Demokratische Republik Kongo
Partnerorganisation vor Ort: Institut Congolais pour la Conservation de la Nature (ICCN)
Image Ambulanzboot

Am Rande des Ngiri-Schutzgebietes in der Demokratischen Republik Kongo herrscht bittere Armut. In den weit abgelegenen Dörfern haben die meisten Menschen bis vor kurzem noch nie einen Arzt gesehen. Zu oft wurde eine schwierige Geburt zur tödlichen Gefahr für Mutter und Kind, zu oft blieben Krankheiten wie Malaria oder HIV unbehandelt. Doch seit dem Jahr 2011 befährt der kongolesische Arzt Dr. Yoursen Bosolo die Wasserstraßen des Schutzgebietes mit einem Ambulanzboot und bringt mit seinem Team medizinische Hilfe dorthin, wo sie dringend benötigt wird. Mit großem Erfolg: Mehr als 48.000 Behandlungen und über 2.500 Operationen wurden erfolgreich durchgeführt.

Das 5.500 km² große Ngiri-Schutzgebiet besteht größtenteils aus Sumpfwäldern, Torfmooren und Flüssen und ist ökologisch höchst bedeutsam. Doch die Natur zu schützen gelingt nur mit den Menschen vor Ort. Ihnen Zugang zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, ist dafür ein wichtiger Schritt. Mehrere Organisationen unterstützen daher partnerschaftlich das Ngiri Schutzgebiet und das Ambulanzboot: der evangelische Kirchenkreis Dortmund und deren Partnergemeinde Bolenge, der WWF Deutschland und die staatliche kongolesische Schutzgebietsverwaltung ICCN, sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Das Projekt wird von der Else-Kröner Fresenius Stiftung mitfinanziert.

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