Else Kröner Fresenius Stiftung

Nachwuchsförderung

Jährlich wechselnde Ausschreibungen zur Nachwuchsförderung

In gezielten wettbewerblichen Ausschreibungen bietet die EKFS ein breites Spektrum von Maßnahmen zur Förderung von Nachwuchsforschern und insbesondere von Clinician Scientists.

Die Einzelförderungen und koordinierten Programme begleiten den gesamten Karrierepfad: vom forschungsbegeisterten Medizinstudenten oder Lebenswissenschaftler bis zum international erfolgreich forschenden Oberarzt:

  • Else Kröner Memorial Stipendien für junge forschende Ärzte
  • Else Kröner-Promotionskollegien für Medizinstudenten
  • Else Kröner-Fresenius-Förderinitiative für medizinische Spitzenforscher aus dem Ausland

Else Kröner Memorial Stipendien

Auch in diesem Jahr widmet die Else Kröner- Fresenius-Stiftung eine wettbewerbliche Ausschreibung der Förderung des forschenden Nachwuchses in der Medizin. 

Else Kröner Memorial Stipendien sind Individualstipendien für junge Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildungsphase, die ein zweijähriges Forschungsprojekt umsetzen wollen. Finanziert werden max. 90.000 Euro Gehalt plus 20.000 Euro Sachmittel p.a. für zwei Jahre. Bundesweit werden drei Stipendien vergeben. Interessierte Ärztinnen und Ärzte bewerben sich bitte persönlich. Eine auch nur teilweise klinische Einbindung im Zeitraum der Förderung ist ausgeschlossen.


Else Kröner Exzellenzstipendium

Mit dem Else Kröner Exzellenzstipendium erhalten Klinikerinnen und Kliniker auf Oberarztniveau für eine intensive Forschungsphase eine zweijährige Freistellung. Bewerber müssen herausragende Forschungsleistungen vorweisen sowie in verantwortlicher Funktion klinisch tätig sein.

Das Fördervolumen umfasst je Stipendium für Gehalt und Sachmittel bis zu 150.000 Euro p.a.

Die Stipendiaten 2016


Else Kröner-Promotionskollegien für Medizinstudenten

Die Else-Kröner Promotionskollegien bieten den Kollegiaten, sich mindestens ein Jahr ganz auf die Doktorarbeit in einem wissenschaftlich aussichtsreiche Forschungsprojekt konzentrieren zu können – eingebettet in einem inspirierenden Umfeld mit erfahrenen und engagierten Betreuern. Für die Teilnahme qualifizieren sich sowohl die Betreuer als auch die Kollegiaten in einem sorgfältigen Auswahlprozess.  Das große Ziel: Im Rahmen der Doktorarbeit Ergebnisse zu erzielen, die in Form einer Erstautorarbeit des Doktoranden internationale wissenschaftliche Resonanz finden.  Das Fördervolumen beträgt je Forschungskolleg und Standort maximal  750.000 Euro für drei Jahre, mit der Option auf eine zweite Laufzeitperiode.

Aktuelle Ausschreibung: Fristende 4. September 2017


Else Kröner-Forschungskolleg für Ärzte

Die Else Kröner-Forschungskollegien sind ein innovatives Instrument in der deutschen Förderlandschaft und richten sich an forschungsstarke Universitätskliniken. Die Kollegiaten können sich ein bis zwei Jahre ganz auf ihr Forschungsprojekt konzentrieren und in einer wissenschaftlich exzellenten Forschungsgruppe ein gemeinsames Themenfeld bearbeiten. Ein begleitendes Curriculum schafft darüber hinaus eine umfassende Wissensbasis und knüpft Kontakte zu internationalen Experten. Das Fördervolumen beträgt je Forschungskolleg maximal 1,0 Millionen Euro für drei Jahre, mit der Option einer zweiten Laufzeitperiode.

Übersicht der derzeit laufenden Forschungskollegien

  • Prof. Dr. Jörg C. Kalff Angeborene Immunität und chronische Organdysfunktion, Universitätsklinikum Bonn. (2011 für 3 Jahre bewilligt. Nach erfolgreicher Zwischenbegutachtung 2014 einmalige Verlängerung um weitere 3 Jahre.)
  • Prof. Dr. Stephan Stilgenbauer Stammzellen, Alterung und maligne Transformation. Vom experimentellen Modell zur klinischen Anwendung, Universitätsklinikum Ulm (2011 für 3 Jahre bewilligt. Nach erfolgreicher Zwischenbegutachtung 2014 einmalige Verlängerung um weitere 3 Jahre.)
  • Prof. Dr. Dr. Andreas Beilhack Interdisziplinäre translationale Immunologie, Universitätsklinikum Würzburg (2011 für 3 Jahre bewilligt. Nach erfolgreicher Zwischenbegutachtung 2014 einmalige Verlängerung um weitere 3 Jahre.)
  • Prof. Dr. Gerd Walz Nierenfunktionsstörungen als Komplikationen von Systemerkrankungen, Universitätsklinikum Freiburg (2013 für 3 Jahre bewilligt. Nach erfolgreicher Zwischenbegutachtung 2016 einmalige Verlängerung um weitere 3 Jahre.)
  • Prof. Dr. Ulrike Protzer Mikrobielle Trigger als Auslöser von Krankheiten, Technische Universität München (2013 für 3 Jahre bewilligt. Nach erfolgreicher Zwischenbegutachtung 2016 einmalige Verlängerung um weitere 3 Jahre.)
  • Prof. Dr. Christoph Klein Seltene Erkrankungen des Immunsystems - von der Pathophysiologie zur Entwicklung neuer Therapiestrategien, LMU München Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital (2013 für 3 Jahre bewilligt. Nach erfolgreicher Zwischenbegutachtung 2016 einmalige Verlängerung um weitere 3 Jahre.)
  • Prof.Dr. Matthias Dobbelstein Molekulare Therapie und Prädiktion beim kolorektalen Karzinom, Universitätsmedizin Göttingen (2014 für 3 Jahre bewilligt.)
  • Prof. Dr. Simone Fulda Zielgerichtete Therapiestrategien in der Onkologie ("Targeted Therapies"): von den molekularen Grundlagen zur klinischen Anwendung,  Universitätsklinikum  Frankfurt a. Main (2014 für 3 Jahre bewilligt.)
  • Prof.Dr. Thomas Fischer Die Bedeutung des inflammatorischen Mikromilieus für die Entwicklung von Präneoplasien: von den molekularen Signalen zu neuen Therapiestrategien, Universitätsklinikum Magdeburg (2014 für 3 Jahre bewilligt.)
  • Prof. Dr. Ghazaleh Tabatabai Therapieresistenz solider Tumore, Universitätsklinikum Tübingen (2016 für 3 Jahre bewilligt.)
  • Prof.Dr. Marion Subklewe Immuntherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen: Wirk- und Resistenzmechanismen, LMU Klinikum der Universität München (2016 für 3 Jahre bewilligt.)
  • Prof.Dr. Peter Falkai Translationale Psychiatrie, LMU Klinikum der Universität München (2016 für 3 Jahre bewilligt.)
  • Prof.Dr. Otto Witte Altern und Krankheit: Translationale Analyse von therapeutischen Interventionen (AntiAge), Universitätsklinikum Jena (2016 für 3 Jahre bewilligt.)

Else Kröner-Fresenius-Förderinitiative für medizinische Spitzenforscher aus dem Ausland

In Zusammenarbeit mit der German Scholars Organization unterstützt die EKFS deutsche Universitäten bei der Berufung medizinischer Spitzenforscher aus dem Ausland auf Professuren in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt auf der Gewinnung derjenigen Mediziner, die sich im Ausland um die produktive Verbindung von klinischer Tätigkeit und hochrangiger, Mechanismen-orientierter Forschung verdient gemacht haben. Sie sollen ihr im Ausland erworbenes Wissen und ihre Erfahrungen als „Brückenbauer“ zwischen Forschung und Klinik an Deutschlands Universitäten einsetzen und damit zum Fortschritt der klinisch orientierten medizinischen Forschung in Deutschland beitragen. > Homepage der German Scholars Organization

Rückkehrer aus dem Ausland

  • Prof. Dr. Dennis Kätzel, Institut für Angewandte Physiologie, Universität Ulm,
    (vorheriger Arbeitgeber: University College London)
  • Prof. Dr. Oliver J. Muensterer, Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin,
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz, (vorheriger Arbeitgeber: New York Medical College)
  • Prof. Dr. Paul Christian Schulze, Innere Medizin/Kardiologie an der Universität Jena, (vorheriger Arbeitgeber: Columbia University Medical Center, New York )
  • Prof. Dr. Hendrik Streeck, Institut für Medizinische Biologie, Universitätsklinikum Essen,
    (vorheriger Arbeitgeber: Walter Reed Army Institute of Research, Rockville)
  • Prof. Dr. Dr. Ghazaleh Tabatabai, Neurologische Universitätsklinik, Universitätsklinikum Tübingen,
    (vorheriger Arbeitgeber: UniversitätsSpital Zürich)