Else Kröner Fresenius Stiftung

Klinikpartnerschaften - Partner stärken Gesundheit

Aktuell: Bewerben Sie sich vom 14. Juni - 9. August 2017 um eine Förderung Ihres Partnerprojektes

Im Rahmen der Initiative Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung Partnerschaftsprojekte zwischen deutschen Organisationen des Gesundheitssektors und Partnern in Ländern mit mittlerem und niedrigem Einkommen.

Gefördert werden Partnerschaftsprojekte mit bis zu 50.000 € für einen Zeitraum von maximal zwei Jahren (vorbehaltlich der Mittelverfügbarkeit). Die Höhe der Förderung ist hierbei vom Umfang der Interventionen und dem Bedarf in der Partnereinrichtung abhängig.

Formulare und Informationen zur Antragstellung stehen auf der Webseite zur Verfügung: www.klinikpartnerschaften.de


Mögliche Arbeitsbereiche der Klinikpartnerschaften:

  • Fort- und Weiterbildung (On-the-Job Training), Schulungsmaßnahmen
  • Verbesserung der Patientenversorgung durch Wissenstransfer in den Bereichen
  • Behandlungsoptionen
  • Hygienemaßnahmen
  • Präventionsstrategien, z.B. Aufbau von Screening-Maßnahmen
  • Krankenhausmanagement, Mittelbeschaffung, Logistik, Lagerhaltung
  • Labor und Diagnostik
  • Wartung und Reparatur medizinischer Geräte
  • Qualitätssicherung
  • Informations- und Kommunikationstechnologien (z.B. Telemedizin, Telecoaching, mobile Anwendungen)
  • Unterstützung bei der Beschaffung von fehlender Ausstattung und Materialien in geringem Umfang
  • Unterstützung von Hospitationen von Fachpersonal

Die ersten Partnerschaften mit einer Förderzusage:

  • Das Dr. von Haunersche Kinderspital in München kooperiert mit dem Klinikum der Universität Jimma in Äthiopien. Dabei soll die Aus- und Weiterbildung von Ärzten im Bereich Neonatologie gefördert und so langfristig ein Beitrag zur Reduzierung der Kindersterblichkeit geleistet werden.
  • Das Klinikum rechts der Isar der TU München arbeitet mit dem Komfo Anokye Teaching Hospital in Kumasi, Ghana. Ziel ist, die Nutzung des Zentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie in Ghana zu verbessern.
  • Der Verein Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. aus Würzburg kooperiert mit dem Leprosy Rehabilitation Center in Ganta, der zweitgrößten Stadt Liberias. Dort soll das Labor ausgebaut und das Personal fortgebildet werden, um schwer kranke Patienten erfolgreich therapieren zu können.
  • Das Missionsärztliche Institut Würzburg plant eine Partnerschaft mit dem St. Martin de Porres Hospital im Fischerdorf Eikwe in Ghana. Das ghanaische Fachpersonal soll im Bereich der Mutter-Kind-Gesundheit durch Fortbildungen unterstützt werden.
  • Der Verein Humedica e.V. aus Kaufbeuren setzt sich für eine Partnerschaft in Port-au-Prince, Haiti ein. Im dortigen Hôpital Espoir wird das Krankenhauspersonal zu Hygienestandards geschult, um eine Qualitätsverbesserung in der Patientenversorgung zu erreichen.
  • Das Evangelisch-Lutherische Diakoniewerk Neuendettelsau unterstützt das ländlich gelegene Nkoaranga Lutheran Hospital in Tansania mit dem Projekt "Feuerkinder". Dabei hilft deutsches medizinisches Personal dem Team in Tansania bei der Behandlung von Kindern mit angeborenen Klumpfüßen.