Else Kröner Fresenius Stiftung

Else Kröner Fresenius Preis für

Medizinische Entwicklungszusammenarbeit 2017

Thema: Mutter-Kind-Gesundheit

Der Bewerbungsschluss war am 20. Juli 2017.

Die Preisverleihung wird im November 2017 in Berlin stattfinden.

Der Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Entwicklungszusammenarbeit würdigt Projekte, die nachhaltig der Verbesserung der medizinischen Versorgung in Entwicklungsländern dienen. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert.

Die Mutter-Kind-Gesundheit wurde im Jahr 2000 in den Millenium Development Goals der Vereinten Nationen als einer der wichtigen Bereiche der internationalen Entwicklungszusammenarbeit definiert. Trotz großer internationaler Anstrengungen konnten jedoch nur unzureichende Verbesserungen erreicht werden, so dass dieser Bereich im Jahr 2015 in den neuen UN-Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals) nochmals besonders hervorgehoben wurde. Um das Engagement in diesem wichtigen Bereich zu würdigen und weiter zu unterstützen, wird der Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Entwicklungszusammenarbeit in diesem Jahr zum Thema Mutter-Kind-Gesundheit ausgeschrieben.

Interessierte Projektleiter können Projekte zum Thema Mutter-Kind-Gesundheit einreichen, die

  • der Verbesserung der medizinischen Ausbildung und/oder der Patientenversorgung in Entwicklungsländern dienen,
  • bereits seit mindestens einem Jahr laufen und noch für mindestens ein Jahr fortgeführt werden (geplante und abgeschlossene Projekte sind von der Ausschreibung ausgenommen) und
  • noch nicht von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert worden sind.


Das Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro darf ausschließlich für das Projekt verwendet werden.


Formelle Voraussetzungen

Inhaltliche Anforderungen

In diesem Jahr ist die Ausschreibung des Else Kröner Fresenius Preises für Medizinische Entwicklungszusammenarbeit der Mutter-Kind-Gesundheit gewidmet. Voraussetzungen für eine Bewerbung sind:
Das Projekt muss der Verbesserung der medizinischen Ausbildung und/oder der Patientenversorgung im Bereich Mutter-Kind-Gesundheit in Entwicklungsländern dienen.
Das Projekt darf bisher nicht von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert worden sein.
Auszeichnet werden können nur aktuell (bereits seit mindestens einem Jahr) laufende Projekte, die noch für mindestens ein weiteres Jahr fortgeführt werden. Projekte, die sich noch in der Planung befinden, sind von der Bewerbung ausgeschlossen, diese können, bei Vorliegen der Voraussetzungen, über die reguläre Projektförderung hier beantragt werden.
Das eingesetzte Personal muss unter fachlich erfahrener Leitung stehen (zum Beispiel Facharzt/-ärztin, Krankenschwester mit langjähriger Berufserfahrung etc.)

Formale Anforderungen

Der/die Bewerber/in muss Mitarbeiter/in sein:
a) einer gemeinnützigen oder öffentlich-rechtlichen Einrichtung aus dem Inland oder aus dem europäischen Ausland (inkl. EFTA-Länder). Der entsprechende Nachweis der Gemeinnützigkeit muss beigefügt werden (Ausnahme: Körperschaften des öffentlichen Rechts).
b) einer nicht gemeinnützigen Einrichtung, die keine Körperschaft des öffentlichen Rechts ist. In diesem Fall muss detailliert nachgewiesen werden, dass das beantragte Projekt gemeinnützig ist und nach den Regeln der Gemeinnützigkeit durchgeführt wird.
Staatliche und staatsnahe Organisationen sind von der Bewerbung ausgeschlossen.

Die europäische Organisation

Die Verantwortung für die Durchführung und die finanzielle Abwicklung der Partnerschaft trägt die Projektleitung.
Wird ein Antrag von mehreren Organisationen gemeinsam vorgelegt, ist ein verantwortlicher Hauptantragsteller zu benennen. Der Hauptantragsteller wird als Bewilligungsempfänger fungieren und die für den oder die Partner vorgesehenen Mittel verwalten.

Die Partnerorganisation im Projektland

Beantragt werden können Projekte in Ländern, die durch den Entwicklungsausschuss (DAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) als solche definiert sind. Die Kriterien sowie die aktuelle Länderliste finden Sie hier.
Es muss mindestens eine Partnerorganisation und ein lokaler Ansprechpartner im Projektland benannt werden. Das Projekt kann von einer lokalen Zweigstelle der europäischen Organisation implementiert werden oder durch eine Partnerorganisation vor Ort. Dabei muss die Partnerorganisation eine juristischen Person sein. Um in der Auswahl berücksichtigt zu werden, muss die Kooperationszusage des/der beteiligten Partner vorliegen.