Else Kröner Fresenius Stiftung

Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert EKFZ für weitere fünf Jahre

Fünf Millionen Euro für die Ernährungsmedizin

v.l.n.r.: Dr. Dieter Schenk (EKFS-Stiftungsratsvorsitzender), Rudolf Herfurth (Vorstand EKFS), Prof. Dr. Dr. Wolfgang A. Herrmann (Präsident TUM), Dr. Karl Schneider (stv. EKFS-Stiftungsratsvorsitzender)

 

Seit einer Dekade verknüpfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) an der Technischen Universität München (TUM) klassische Ernährungswissenschaften und medizinische Forschung in einzigartiger Weise. Ermöglicht wird diese Arbeit durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung. Die erfolgreiche Forschung am EKFZ kann auch in Zukunft fortgesetzt werden: Stiftung und TUM haben jetzt einen Vertrag über eine Förderung für weitere fünf Jahre unterzeichnet.

Das Thema Ernährungsmedizin ist gesellschaftlich hochrelevant. Gerade in stark industrialisierten Ländern wie Deutschland sind sogenannte Wohlstandserkrankungen weit verbreitet. Wie groß das Risiko ist, dass wir im Lauf unseres Lebens Typ-2-Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankungen oder bestimmte Formen von Krebs bekommen, oder dass wir stark übergewichtig werden, hängt nicht zuletzt mit unserer Ernährung zusammen. Das mag auf den ersten Blick wie eine Selbstverständlichkeit klingen, die genauen Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheit sind aber längst nicht verstanden.

Am EKFZ werden zum einen Grundlagen der Ernährungsmedizin erforscht. Zum anderen tragen die Forscherinnen und Forscher ihre Arbeit direkt in die Gesellschaft zurück, indem sie Konzepte zur Prävention und Behandlung von ernährungsbedingten Wohlstandserkrankungen entwickeln.

Europaweit einzigartig


Das Zentrum ist zugleich am Wissenschaftszentrum Weihenstephan und der Medizinfakultät der TUM angesiedelt – ein Ausdruck des innovativen Ansatzes, klassische Ernährungswissenschaften mit moderner medizinischer Forschung zu verbinden. Europaweit gibt es bisher kein vergleichbares Institut. Dass dieses Konzept erfolgreich ist, zeigen wegweisende Studien zu Themen wie Ernährung in der Schwangerschaft, Erkrankungen von Verdauungsorganen oder braunen Fettzellen.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung hat den Aufbau des EKFZ initiiert und finanziert. Jetzt steht fest: Die Stiftung wird das Zentrum auch in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 5 Millionen Euro unterstützen. Eine entsprechende Vereinbarung haben TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann und Rudolf Herfurth, Mitglied des Vorstands der EKFS, kürzlich unterzeichnet.

Die Technische Universität München (TUM) ist mit mehr als 500 Professorinnen und Professoren, rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 40.000 Studierenden eine der forschungsstärksten Technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunkte sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften und Medizin, verknüpft mit Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die TUM handelt als unternehmerische Universität, die Talente fördert und Mehrwert für die Gesellschaft schafft. Dabei profitiert sie von starken Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft. Weltweit ist sie mit einem Campus in Singapur sowie Verbindungsbüros in Brüssel, Kairo, Mumbai, Peking, San Francisco und São Paulo vertreten. An der TUM haben Nobelpreisträger und Erfinder wie Rudolf Diesel, Carl von Linde und Rudolf Mößbauer geforscht. 2006 und 2012 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In internationalen Rankings gehört sie regelmäßig zu den besten Universitäten Deutschlands.

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