Eröffnung des neuen Arbeits- und Seminarhauses in Schmitten

Das „Haus im Wald“ der Else Kröner-Fresenius-Stiftung öffnet am 15. Mai 2024 seine Türen
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Bad Homburg v.d. Höhe, 14. Mai 2024 – Am 15. Mai lädt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) alle Bürgerinnen und Bürger Schmittens und Interessierte herzlich zum Tag der offenen Tür mit einem ganztägigen Programm in das neue Arbeits- und Seminargebäude für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein. Neben der Eröffnung und der Segnung des Hauses beinhaltet das Programm z. B. Vorträge zur Geschichte und Architektur des Hauses sowie zur Nutzung aus Sicht von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Am 5. Juni 2018 jährte sich zum 30. Mal der Todestag von Else Kröner. Die Stiftung hatte dies zum Anlass genommen, ihr Haus im Schmittener Wald neu zu errichten und gemeinnützig zu verwenden. Das Vermächtnis von Else Kröner, Menschen zu helfen und Medizin zu fördern, wird dort im neuen Rückzugs- und Arbeitsort für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weiterleben. Nun ist der Neubau fertig gestellt – und die EKFS lädt am Mittwoch, 15. Mai 2024, zu einem Tag der offenen Tür ein.

„Wir haben uns für eine Feier für alle entschieden, die interessiert, was mit dem Haus war, wie es geworden ist und was künftig damit sein wird. Statt einer offiziellen Zeremonie planen wir einen Tag der offenen Tür. Jede Stunde haben wir im Seminarraum einen kleinen Programmpunkt zur Architektur, zur Verwendung, zur Arbeit der Stiftung und zu anderem“, erläutert Prof. Dr. Michael Madeja, EKFS-Vorstandsvorsitzender.

Nutzung des „Hauses im Wald"
Das Haus hat zwei Nutzungsmöglichkeiten: Zum einen gibt es zwei Apartments, in denen sich Forschende der Medizin zum Nachdenken und Arbeiten an Publikationen in die Stille des Schmittener Waldes zurückziehen können. Zum anderen gibt es den Seminarbereich, der kleinen Gruppen Raum für eintägige Seminare zur Weiterbildung und zum Planen ihrer gemeinsamen Arbeit im Gesundheitsbereich ermöglicht.

Lebendige Erinnerung an die Stifterin Else Kröner
Else Fernau, später Kröner, war der Taunusgemeinde und dem früheren Jagd- und Wochenendhaus ihres Ziehvaters Dr. Eduard Fresenius zeitlebens stark verbunden. Als Kind verbrachte sie einen Teil ihrer Ferienzeit in Schmitten. Als junge Frau erlebte sie dort das Kriegsende. Später machte sie gemeinsam mit ihren Kindern häufig Urlaub im Landhaus und verbrachte hier ihre Wochenenden. „Es ist schon ein ganz besonderer Ort. Else Kröner hat zum Ende ihres Lebens die meiste Zeit hier gewohnt“, sagt Prof. Dr. Madeja. „Ich glaube, sie wäre sehr einverstanden mit der Nutzung dieses Ortes, den sie so geliebt hat.“

Weitere Informationen:
http://www.ekfs.de/haus-im-wald


Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) – Forschung fördern. Menschen helfen.
Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung widmet sich der Förderung medizinischer Forschung und unterstützt humanitäre Projekte. Bis heute hat sie rund 2.600 Projekte gefördert. Mit einem jährlichen Fördervolumen von aktuell über 70 Millionen Euro ist sie die größte Medizin fördernde Stiftung Deutschlands. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ekfs.de

Pressekontakt
Else Kröner-Fresenius-Stiftung
Bianka Jerke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: + 49 6172 8975-24
E-Mail: b.jerke@ekfs.de