Humanitäre Förderung: Förderung eines langfristig angelegten Einzelprojektes

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Zur Förderung eines langfristig angelegten Einzelprojektes der medizinischen Entwicklungszusammenarbeit schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung Mittel in Höhe von 2,5 Mio. Euro aus.
Humanitäre Projektförderung

Die Fördermittel sollen der Verbesserung der medizinischen Ausbildung und/oder der Patientenversorgung in einem Entwicklungsland (entsprechend der OECD DAC-Länderliste) dienen. Ein bestehendes oder neues Projekt soll in ein mehrjähriges und von Nachhaltigkeit gekennzeichnetes Projekt überführt werden, das nach Ablauf der Förderung selbstständig von Partnern des Projektlandes weitergeführt wird. Das beantragte Projekt soll mit dem Namen der Stifterin Else Kröner verbunden werden.

 

Bewerben können sich gemeinnützige, nicht-staatliche Organisationen sowie Universitäten bzw. universitäre Institute aus Deutschland, die bereits seit mehreren Jahren in dem Projektland in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern erfolgreiche Arbeit geleistet haben und über entsprechende organisatorische Strukturen verfügen, um ein Projekt lokal nachhaltig zu verankern. Es muss mindestens eine Partnerorganisation und ein lokaler Ansprechpartner im Projektland benannt werden, von denen eine schriftliche Kooperationszusage der Bewerbung beizufügen ist.

Die Auswahl erfolgt über einen mehrstufigen Prozess. Im ersten Schritt werden interessierte Antragsteller um eine bis zu fünfseitige formlose Antragsskizze gebeten. Schwerpunkte sollen neben der Darstellung der laufenden Aktivitäten vor Ort und der durchführenden Partner vor allem die inhaltliche, zeitliche und finanzielle Projektplanung sowie die geplante Übergabe an die lokalen Partner sein. Nach einer Vorauswahl werden bis zu drei Antragsteller zu Vollanträgen aufgefordert.

Die Skizzen können bis zum 31. Januar 2019 eingereicht werden.

Dr. Judith von Heusinger
medizinisch-humanitäre Entwicklungszusammenarbeit
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