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Stiftungsprofessuren
Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung schreibt zu ausgewählten Themen
Stiftungsprofessuren aus, um die Fakultäten sich bewerben können. Eine
Selbstbewerbung außerhalb von Ausschreibungen ist nicht sinnvoll.
Aktuell aktive Stiftungsprofessuren
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1.
Else Kröner-Fresenius-Stiftungsprofessur für Nanomedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg; besetzt am 16. Juni 2009 mit Prof. Dr. Christoph Alexiou. Ziel der wissenschaftlichen Arbeiten ist es, die klinische Anwendbarkeit eines innovativen Prinzips der Tumorbehandlung zu prüfen. Erstmals werden hierbei wirkstoff-beladene magnetische Nanopartikel über die Blutbahn verabreicht und mithilfe von externen elektromagnetischen Feldern in bösartigen Tumoren angereichert. Auf diesem Weg könnten Krebsmedikamente in Zukunft wirksamer und mit weniger Nebenwirkungen eingesetzt werden.
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2.
Else Kröner-Fresenius-Stiftungsprofessur für Interdisziplinäre Stammzellforschung an der Herzchirurgischen Klinik und Poliklinik der LMU München, Klinikum Großhadern; Besetzt am 1.1.2008 mit Prof. Dr. G. Eissner.
Hämatopoetische und mesenchymale Stammzellen aus der Nabelschnur werden hinsichtlich ihres Differenzierungspotential und ihrer Eignung für die regenerative Medizin analysiert.
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3.
Das Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin
Das Zentrum stellt das bisher größte Einzelengagement der Stiftung dar und besteht aus einer W3 und 3 W2 Professuren, die jeweils für 5 Jahre durch die Stiftung finanziert wurden bzw. werden:
- 3.1Lehrstuhl für Klinische Ernährungsmedizin am Klinikum rechts der Isar der TU-München und am Wissenschaftszentrum Weihenstephan; seit Mai 2003 besetzt mit Prof. Dr. H. Hauner, von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert von Mai 2003 bis April 2008.
- 3.2Stiftungsprofessur für Pädiatrische Ernährungsmedizin an der Kinderklinik der TUM und am Wissenschaftszentrum Weihenstephan. Seit April 2008 besetzt mit Prof. Dr. H. Witt
- 3.3Stiftungsprofessur für Molekulare Ernährungsmedizin am Wissenschaftszentrum Weihenstephan. Seit September 2007 besetzt mit Prof. Dr. M. Klingenspor
- 3.4Stiftungsprofessur für Experimentelle Ernährungsmedizin am Wissenschaftszentrum Weihenstephan. Von Februar 2006 bis Februar 2008 besetzt mit Prof. Dr. D. Haller (seit März 2008 Lehrstuhlinhaber für Biofunktionalität am Wissenschaftszentrum Weihenstephan)
Das Zentrum für Ernährungsmedizin erforscht ernährungsmedizinische Fragen in einem breiten, interdisziplinären Ansatz. Entstehungsvoraussetzungen, Mechanismen und Therapieoptionen von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Übergewicht/Adipositas oder metabolischem Syndrom werden erforscht. Das Zentrum umfasst sowohl eine grundlagenorientierte als auch eine klinisch ausgerichtete Einheit mit insgesamt vier Stiftungsprofessuren. Eine enge Zusammenarbeit mit lebenswissenschaftlichen Lehrstühlen am Wissenschaftszentrum Weihenstephan sowie die unmittelbare klinische Anbindung am Klinikum rechts der Isar und der Universitätskinderklinik am Krankenhaus Schwabing andererseits erlauben den umfassenden Brückenschlag von der erkenntnisorientierten Erforschung von Mechanismen bis hin zur individuellen Behandlung und Vorsorge.
Das Zentrum setzt in seiner Forschungsarbeit folgende Schwerpunkte:
- Adipositas und Entzündung
- Ernährung und fötale Programmierung
- Prävention und Therapie von Adipositas und Typ 2 Diabetes
- Genetische Grundlagen gastrointestinaler Erkrankungen
Neben Forschung, Lehre und Krankenversorgung sind Informations- und Kursveranstaltungen zu allen Aspekten gesunder Ernährung für die Öffentlichkeit eine wichtige Aktivität zur Verbreitung des gewonnenen Wissens.
Abgeschlossene Stiftungsprofessur
Else Kröner-Fresenius-Stiftungsprofessur für Innere Medizin
mit Schwerpunkt Gastroenterologie und Klinische Ernährung: Johann Wolfgang
Goethe-Universität, Frankfurt; von Juli 2000 bis Juni 2007 besetzt mit
Prof. Dr. Dr. J. M. Stein.
Zentrale Schwerpunkte der erfolgreich publizierten wissenschaftlichen Arbeiten
waren einerseits molekular-pathogenetische und therapeutische Aspekte
entzündlicher Darmerkrankungen sowie andererseits der Mechanismus einer
antikanzerogenen Wirkung des Naturstoffes Resveratrol. Darüber hinaus wurden
im Rahmen der Laufzeit zahlreiche Fort- und Weiterbildungs-veranstaltungen für
Ärzte und Pflegepersonal sowie Informationsveranstaltungen für Patienten
durchgeführt.