Else Kröner Fresenius Stiftung

Sonderprojekte der EKFS

Else Kröner Graduiertenkolleg

Für das Else Kröner-Graduiertenkolleg Eicosanoid and Sphingolipid Signalling Pathways in Inflammation, Cancer and Vascular Diesases werden insgesamt acht Stipendienplätze finanziert, zwei davon am Karolinska-Institut in Schweden. In Zusammenarbeit mit dem Department of Medical Chemistry des Karolinska-Instituts bildet die Goethe-Universität Frankfurt am Main Doktoranden auf den Gebieten Molekulare Medizin, Pharmazie und Biologie aus. Das Kolleg wurde 2010 als Hans Kröner- Graduiertenkolleg eingerichtet und wird nach einer bereits erfolgten positiven Zwischenbegutachtung als Else Kröner-Graduiertenkolleg bis 2018 gefördert.  > Homepage Else Kröner-Graduiertenkolleg


The Graduate School for "Translational Research Innovation-Pharma"(TRIP)

Die Goethe-­Universität Frankfurt am Main und die Else Kröner­‐Fresenius-Stiftung haben 2012 die Graduiertenschule „Translational Research Innovation – Pharma“ (TRIP) ins Leben gerufen. Das Kolleg verknüpft präklinische Forschung und klinische Entwicklung und arbeitet mit interdisziplinären Teams an fünf thematischen Plattformen. Die Etablierung von TRIP ist darüber hinaus ein wichtiger Baustein für die zukünftige Entwicklung des Frankfurter House of Pharma.  Nach einer positiven Zwischenbegutachtung hat die EKFS die Förderung einer zweiten dreijährigen Laufzeit bis 2017 zugesagt. > Homepage Translational Research Innovation-Pharma


Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin

Das Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) wurde im Jahr 2003 an der Technischen Universität München (TUM) eingerichtet und stellt die bisher größte Einzelaktivität der EKFS dar.

Zunächst wurden bis 2014 drei Professuren auf den Gebieten der klinischen, molekularen und pädiatrischen Ernährungsmedizin gefördert, die sich folgenden Aufgaben widmeten:

  • Verknüpfung von experimenteller und klinischer Forschung,
  • Entwicklung von Konzepten zur Prävention, Behandlung von Adipositas, Typ 2 Diabetes oder Krebs,
  • Ausbildung, Fortbildung und Patienteninformation.

Zentrum für Prävention, Ernährung und Sportmedizin

Seit 2012 fördert die EKFS den thematischen Ausbau des Konzepts unter Hinzunahme des Faktors „Bewegung“ als weiteren,  gesundheitlich entscheidenden Lebensstilfaktor. > 10 Jahre Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin


Register und Forschungsrepositorien

Als wichtige Forschungsressource und Beitrag zur Erforschung teilweise seltener Erkrankungen fördert die Else Kröner-Fresenius-Stiftung einzelne, weltweit einmalige Register. Dies sind systematische Sammlungen standardisierter Patienten-Dokumentationen zu bestimmten Erkrankungen einschließlich der Archivierung von Biopsie- oder anderem Probenmaterial. Die Materialien finden immer wieder Anwendung, z. B. bei der Validierung neuer Biomarker, und gehen in ihrer Bedeutung häufig weit über die ursprünglichen, bei dem Aufbau des Registers im Vordergrund stehenden Fragestellungen hinaus. Auch externe Kooperationspartner nutzen diese Bibliotheken.

Derzeit aktiv geförderte Register

  • Prof. Dr. G.K. Stalla, Klinische Neuroendokrinologie, Max Planck Institut für Psychiatrie München, Building of a national multi-center registry and biobank für acromegaly
  • Prof. Dr. M. Reincke, Medizinische Klinik, Endokrinologie, LMU Innenstadt München, Kohortenstudie Cushing-Register – Verbesserung von Frühdiagnostik und Therapieüberwachung
  • Prof. Dr. M. Reincke, Medizinische Klinik, Endokrinologie, LMU Innenstadt München, Kohortenstudie Deutsches Conn-Register – Else Kröner Fresenius Hyperaldosteronismus-Register
  • PD Dr. C. Cohen, Dr. M.T. Lindenmeyer, Europäische Nierenbiopsie cDNA-Bank Zürich, Die Europäische Nierenbiopsie cDNA-Bank (ERCB): Multicenterstudie zur molekularen Analyse renaler Erkrankungen