Else Kröner Fresenius Stiftung

Jederzeit beantragbare Einzelprojekte

Im Rahmen der laufenden Projektförderungen können jederzeit auf allen medizinischen Forschungsgebieten Projektanträge gestellt werden.

Für Erstantragsteller:

Junge forschungsbegeisterte Antragsteller auf dem Weg zu wissenschaftlicher Selbstständigkeit zu fördern, ist immer schon ein Schwerpunkt der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gewesen. Seit Oktober 2014 wird diese Förderlinie verstärkt.  Erstanträge können promovierte Ärztinnen und Ärzte sowie in der medizinischen Forschung tätige Lebenswissenschaftler stellen. Personal- und Sachmittel können beantragt werden, die für die Umsetzung des geplanten Projekts notwendig und wissenschaftlich wohl begründet sind.

NEU: Die eigene Stelle kann grundsätzlich nicht beantragt werden.

Antragsberechtigte Adressaten

Für eine Antragstellung ist die substantielle Eigenleistung der antragstellenden Institution Voraussetzung: ca. 1/3 der Gesamtausgaben des Projekts müssen in Form von Personal- und Sachmitteln aus der institutionellen Förderung zur Verfügung gestellt werden.

Darüber hinaus sollten erste Originalpublikationen als Erstautor vorhanden sein.

In der Regel haben die Antragsteller nach ihrer Promotion ihre wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Zeit als Postdoc oder begleitend zur ärztlichen Weiterbildung fortgeführt. Die Einwerbung von intramuralen Fördermitteln oder kleineren externen Teilprojektförderungen (z. B. als Mitantragsteller) sind kein Hinderungsgrund für die Antragstellung.

Wissenschaftler, die als Projektleiter mehr als ein Förderprojekt in begutachteten Verfahren von Else Kröner-Fresenius-Stiftung, DFG, BMBF, Krebshilfe, EU u. ä. eingeworben haben, sind allerdings in diesem Verfahren nicht mehr antragsberechtigt.

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Für Antragsteller von richtungweisenden Schlüsselprojekten:

Mit dieser Fördermaßnahme sucht die Stiftung Projekte, die das Potenzial aufweisen, grundlegende für ein ganzes Forschungsfeld richtungweisende Entdeckungen zu zeitigen. Dies kann z. B. sein:

  • der Nachweis eines bisher fehlenden Kausalzusammenhangs,
  • das Testen einer bisher nicht da gewesenen oder nicht bearbeitbaren Hypothese, 
  • das Infrage-Stellen einer bisher allgemein akzeptierten Theorie, ein  „proof of principle“ oder eine “first in man” Untersuchung eines innovativen Interventionsansatzes,
  • oder auch eine klinische Studie, die das Potential hat, Leitlinien entscheidend zu verändern (ausgenommen pharmazeutische Phase III-Studien).

 

Es liegt im Wesen des Überschreitens bisher geltender Wissensgrenzen, dass solche Schlüsselprojekte sich häufig keinem Fachbereich oder keiner thematisch definierten Ausschreibung zuordnen lassen.

Antragsberechtigte Adressaten

Anträge können von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gestellt werden, die in ihrem Forschungsgebiet international ausgewiesen sind und auf einschlägigen Gebieten herausragend veröffentlicht haben. Die Antragsteller sollten überzeugen, dass ihre Arbeitsgruppe – auch im internationalen Wettbewerb – im Zusammenwirken von Expertise, Vorarbeit oder auch Infrastruktur besonders zur Lösung des adressierten Problems geeignet ist.

Sowohl Personal- als auch Sachmittel können beantragt werden, die für die Umsetzung des geplanten Projekts notwendig und wissenschaftlich wohl begründet sind. Die Mittelvergabe erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Vor der aufwendigen Ausformulierung eines vollständigen Antrags ist zunächst eine Antragsskizze einzureichen. Anhand dieser Skizze werden die Aktualität und das Potenzial der Projektidee als Schlüsselprojekt evaluiert.

NEU: Projektleiter eines aktuell laufenden EKFS-Förderprojekts sind erst nach Abschluss und Publikation der Ergebnisse dieses Projekts wieder antragsberechtigt.

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