Else Kröner Fresenius Stiftung

Pressemitteilung

Prof. Michael Madeja neuer Vorstand Wissenschaft bei der Else Kröner-Fresenius-Stiftung

Bad Homburg, 01.März 2017 – Der Stiftungsrat der Else Kröner-Fresenius-Stiftung beruft den Mediziner und Neurowissenschaftler Prof. Dr. Michael Madeja als Vorstand für den Förderbereich Wissenschaft. Er wird seine neue Aufgabe ab dem 01. April 2017 wahrnehmen.

Prof. Michael Madeja – Neuer Vorstand der EKFS

Prof. Michael Madeja ist derzeit noch Mitglied der Geschäftsführung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und verantwortet dort vorrangig den medizinischen bzw. neurowissenschaftlichen Sektor. Er habilitierte an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster im Fach Physiologie und ist außerplanmäßiger Professor an der Goethe-Universität Frankfurt. „Mit meinem Wechsel zur Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte ich eine der bedeutendsten Stiftungen verstärkt in der deutschen und internationalen Förderlandschaft positionieren“, so Prof. Michael Madeja, der besondere Potentiale in den gleichzeitigen Aktivitäten der Stiftung im wissenschaftlichen und humanitären Bereich sieht. Angesichts der neurowissenschaftlichen Ausrichtung Prof. Madejas ist es auch eine willkommene Koinzidenz, dass der in vier-jährigem Turnus ausgeschriebene Else Kröner Fresenius Preis für medizinische Forschung in diesem Jahr auf dem Gebiet der Neurowissenschaften verliehen wird – im Fokus die Erforschung der biologischen Grundlagen psychischer Erkrankungen.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung, die im vergangenen Jahr medizinische Projekte mit mehr als 28 Mio. € gefördert hat, widmet sich insbesondere dem Bereich der medizinischen Forschung – in dem Bestreben, neben Einzelprojekten auch das Profil des forschenden Arztes, des sogenannten Clinician Scientist zu unterstützen. „Angesichts der Dynamik auf vielen medizinischen Forschungsfeldern und der steigenden Zahl wissenschaftlich hochkarätiger Projektanträge sind wir froh, mit Professor Madeja einen renommierten Wissenschaftler aus dem Bereich der Medizin und zugleich langjährig erfahrenen Stiftungsexperten gewonnen zu haben“, so Dr. Dieter Schenk, Stiftungsratsvorsitzender der EKFS.

Der Vorstand der Else Kröner-Fresenius-Stiftung besteht nunmehr aus drei Mitgliedern: Rudolf Herfurth (Rechtsanwalt), Thomas Honzen (Steuerberater) und Prof. Dr. Michael Madeja (Wissenschaftler).

Ausscheiden aus der Geschäftsführung der Hertie-Stiftung

Prof. Michael Madeja ist 16 Jahre bei der Hertie-Stiftung tätig, als Geschäftsführer seit November 2004. In dieser Zeit verantwortete und gestaltete er maßgeblich den Arbeitsbereich Neurowissenschaften, unter anderem mit der Gründung des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung in Tübingen, der Einrichtung der Hertie-Senior-Forschungsprofessur für Neurowissenschaften, dem Eric Kandel Young Neuroscientists Prize für herausragende Nachwuchswissenschaftler, aber auch mit Informationsprojekten wie der Vortragsreihe NeuroForum Frankfurt in Kooperation mit 3sat und jüngst der Planung einer dauerhaften Gehirnausstellung in Kooperation mit dem Senckenberg-Museum. Vorstandsvorsitzender Frank-J. Weise: „Prof. Madeja prägte das Profil der Stiftung für den Bereich Neurowissenschaften und verhalf ihr zu ihrem Renommée als größter privater Förderer der Hirnforschung in Deutschland. Dafür danken wir ihm sehr.“ Prof. Madeja wird noch bis zum Sommer 2017 ausgewählte Aufgaben für die Hertie-Stiftung wahrnehmen sowie in einigen Gremien tätig bleiben.

Über die Else Kröner-Fresenius-Stiftung


Die Stiftung wurde im Jahr 1983 von der Unternehmerin Else Kröner gegründet und zu ihrer Alleinerbin eingesetzt. Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung widmet sich der Förderung medizinischer Forschung und unterstützt medizinisch-humanitäre Projekte. Die EKFS bezieht nahezu alle ihre Einkünfte aus Dividenden des Gesundheitskonzerns Fresenius, dessen größte Aktionärin sie ist. Die Stiftung fördert satzungsgemäß nur solche Forschungsaufgaben, deren Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich sind. Bis heute hat die Stiftung mehr als 1.600 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 270 Millionen Euro gefördert.

Über die Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung ist eine der größten weltanschaulich unabhängigen und unternehmerisch ungebundenen Stiftungen in Deutschland. Sie wurde 1974 von den Erben des Kaufhausinhabers Georg Karg ins Leben gerufen und engagiert sich mit ihren Mitarbeitenden und ihrem Vermögen in den Arbeitsgebieten Neurowissenschaften, Gesellschaftliche Innovationen sowie Bildung. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung den Bereich Neurowissenschaften mit knapp 160 Mio. € gefördert. (www.ghst.de)

Kontakt

Dr. Ulrike Schneider                                              
Leitung Stiftungskommunikation                          

Else Kröner-Fresenius-Stiftung                            
Postfach 1852                                                      
61352 Bad Homburg                                            
Tel.: (06172) 8975-0                                            
u.schneider(at)ekfs.de                                            

Julia Riedel
Kommunikation

Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Grüneburgweg 105
60323 Frankfurt
Tel.: (069) 660756-162
riedelj(at)ghst.de