Else Kröner Fresenius Stiftung

Pressemitteilung

Doktorandenkolleg für translationale Arzneimittelforschung erfolgreich: Else Kröner-Fresenius-Stiftung setzt Finanzierung fort

Das 2012 von der Goethe‐Universität und der Else Kröner‐Fresenius‐Stiftung gemeinsam gestartete Doktorandenkolleg „Translational Research Innovation – Pharma“ (TRIP) erhält nach positiver Zwischenbegutachtung Zusage für zweite Förderperiode.

Frankfurt, 31.März 2015 – Als Schnittstelle wischen der universitären Forschung und der Fraunhofer-Projektgruppe translationale Medizin  und Pharmakologie (TMP) des Fraunhofer IME hat sich TRIP bewährt, da sind sich alle Beteiligten einig. „Die Einrichtung von TRIP stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem perspektivischen Weg zur Einrichtung eines ersten Fraunhofer Instituts für translationale Arzneimittelforschung am Standort Frankfurt dar“,  so PD Dr. Susanne Schultz‐Hector, Mitglied des Vorstands der Else Kröner‐Fresenius‐Stiftung. Der einstimmigen Empfehlung des Gutachtergremiums, eine zweite dreijährige Laufzeit von TRIP zu fördern, entspricht die EKFS nun mit der Zusage einer degressiv angelegten Fördersumme von insgesamt 1,4 Mio. Euro.

Universitäres  Umfeld

Die andere Hälfte der angesetzten TRIP‐Kosten bzw. Doktorandenstellen werde aus Mitteln der Universität getragen. Damit seien optimale Voraussetzungen geschaffen, im TRIP über die initiierende Förderung der EKFS hinaus zu einer wichtigen Säule des Frankfurter Arzneimittelforschungsschwerpunkts zu machen und damit die besten Nachwuchsforscher nach Frankfurt zu ziehen, so Schultz -Hector weiter, die das Engagement der Universität für TRIP sehr überzeugend nennt. Das Graduiertenkolleg ist an die Goethe‐Universität angebunden, die als einzige  deutsche Universität einen eigenen Forschungsschwerpunk t zur Arzneimittel-forschung  hat. Die Einbettung des TRIP in das von der hessischen Landes Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich‐ökonomischer Exzellenz (LOEWE) geförderte Zentrum für Translationale Medizin und Pharmakologie bietet optimale Voraussetzungen für  die exzellente translationale Ausbildung junger Nachwuchsforscher/innen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung.

Translationale  Forschung 

Beteiligt sind Ärzte, Biochemiker, Biologen, Chemiker, Pharmakologen und Pharmazeuten ein fächerübergreifendes Expertenteam. Denn mit TRIP als integralem Baustein des Pharmaclusters  Frankfurt Rhein/Main soll die bislang in Deutschland  unterrepräsentierte translationale Forschung gestärkt werden. „Das Kolleg hilft als Schnittstelle zwischen präklinischer Forschung und klinischer Entwicklung die bislang unzureichende  Übersetzung von Erkenntnissen  der Grundlagenforschung in therapeutische oder diagnostische Verfahren zu fördern“, so Prof. Dr. Dr. Gerd Geisslinger, der Sprecher des  TRIP-Kollegs, der die  interdisziplinäre Arbeit der Nachwuchsforscher auf den Gebieten  Multiple Sklerose, Schmerz und Autoimmunerkrankungen als ausgesprochen erfolgreich wertet.

Ausbildung deswissenschaftlichen Nachwuchses 

Durch das neue praxisorientierte Ausbildungsangebot sei auch eine nachhaltige Weichenstellung zur Ausbildung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses vorgenommen worden, so Geisslinger weiter. TRIP vermittle fundamentale Einblicke in die biomedizinische Forschung und ein fächerübergreifendes Methodenverständnis kritische Schlüsselfaktoren zur Stärkung des Innovationspotentials, das Deutschland als internationalen Pharmastandort wieder sichtbar machen soll.

Die Stiftung wurde im Jahr 1983 von der Unternehmerin Else Kröner gegründet und zu ihrer Alleinerbin eingesetzt. Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung widmet sich der Förderung medizinischer Forschung und unterstützt medizinisch-humanitäre Hilfsprojekte. Die EKFS bezieht nahezu alle ihre Einkünfte aus Dividenden des Gesundheitskonzerns Fresenius, dessen größte Aktionärin sie ist. Die Stiftung fördert satzungsgemäß nur solche Forschungsaufgaben, deren Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich sind. Bis heute hat die Stiftung mehr als 1.300 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 200 Millionen Euro gefördert. (www.ekfs.de


Kontakt

Dr. Ulrike Schneider
Leitung Stiftungskommunikation
Else Kröner-Fresenius-Stiftung
Postfach 1852

61352 Bad Homburg

Tel.: (06172) 897510
E-Mail: u.schneider[at]ekfs.de)