Else Kröner Fresenius Stiftung

Stiftung Leben mit Krebs

Stiftung Leben mit Krebs

Die Stiftung Leben mit Krebs hat das Ziel, die Lebensqualität von Krebspatienten zu verbessern. Sie initiiert und fördert Programme und Angebote für therapiebegleitende Maßnahmen in den Bereichen Sport und Kunst. Diese sportlichen oder künstlerischen Aktivitäten tragen nicht nur zum Wohlbefinden der Krebspatienten bei, sondern verbessern maßgeblich auch Verlauf und Prognose der Krebserkrankung. Gemeinschaftliche Aktivitäten stärken den Lebensmut und steigern die körperliche Leistungsfähigkeit.


Mainzer Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ erbringt 27.000 Euro! Die Stiftung Leben mit Krebs übergibt die Erlöse an zwei Mainzer Kliniken

v. links: Univ.-Prof. Dr. med. Jörg Faber, Univ.-Prof. Dr. med. Fred Zepp, Thomas Honzen, Klaus Schrott, Dr. med. Patrick Frey, Prof. Dr. med. Arnd Hönig

26. Januar 2017 - Bei der 12. Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ in Mainz kamen am 28. August vergangenen Jahres durch das Engagement der 250 Teilnehmer, Sponsorengelder und Spenden in Höhe von insgesamt 27.000 Euro zusammen. Heute fand in der Lounge der Mainzer Volksbank (MVB) die offizielle Scheckübergabe statt. Die Stiftung Leben mit Krebs unterstützt als Regattaveranstalter mit dieser Summe zwei Mainzer Projekte. Zum einen wird damit am Katholischen Klinikum Mainz die Sport-, Musik- und Maltherapie für Krebspatienten ausgebaut. Zum anderen kommt der Erlös des speziellen Rennens der Fastnachtsvereine „Meenzer Narren-Cup“ dem Sportprojekt für krebskranke Kinder und Jugendliche am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz zugute. Die feierliche Scheckübergabe erfolgte im Beisein der Schirmherrin der Veranstaltung, Julia Klöckner, Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, und dem Vertreter der Landeshauptstadt Mainz, Bürgermeister Günter Beck, der bei der Benefizregatta selbst das Ruder in die Hand genommen hatte.

Klaus Schrott, Vorstandsvorsitzender der in Mainz-Kastel ansässigen Stiftung Leben mit Krebs, freut sich über das Ergebnis der Regatta: „Die Erfolgsgeschichte der Mainzer Ausgabe von „Rudern gegen Krebs“, unserer ältesten Regatta, beeindruckt uns jedes Jahr aufs Neue. Wir freuen uns, dass wir trotz der Terminverschiebung, die durch das Hochwasser auf dem Rhein im Juni 2016 notwendig war, zwei Mainzer Onkologie-Projekten einen Betrag in Höhe von 27.000 Euro zur Verfügung stellen können. Dank der Erlöse der Regatta und dieser Supportivangebote kann Krebspatienten auf ganz besondere Weise geholfen werden - ihre Lebensqualität wird spürbar besser“, so Klaus Schrott weiter.

62 Teams mit Unterstützern aus allen Bereichen der Gesellschaft, Vereinen, Arztpraxen, Krankenhäusern und dem Universitätsklinikum sowie einige Patientenboote und ein Boot mit Flüchtlingen nahmen an der Regatta teil und haben den Erfolg mitgeschrieben. Auch neun Teams der regionalen Fastnachtsvereine, die sich zum zweiten Mal in Folge beim speziellen Rennen „Meenzer Narren-Cup“ in die Riemen legten, unterstützten den guten Zweck. Neben der sportlichen Herausforderung standen der Spaß und die gute Sache im Vordergrund.

Nicht zu vergessen war dabei die großzügige Unterstützung der Sponsoren und Förderer wie  die der Mainzer Volksbank (MVB), die an diesem Abend die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Guido Behrendt, MVB-Direktor für die Region Mainz, lobt in diesem Zusammenhang die wichtige Arbeit aller Beteiligten und zeigt sich stolz, als regionale Bank einen Teil dazu beitragen zu können. Auch der Landeshauptstadt Mainz und anderen Unternehmen aus der Region sowie der Else Kröner-Fresenius-Stiftung aus Bad Homburg, dem Hauptförderer der Stiftung Leben mit Krebs, gebührt Dank für die mehr als 10 Jahre Unterstützung der Stiftung.  Sie alle haben mit  namhaften Summen und Engagement dazu beigetragen, dass die Regatta und die onkologische Projekte zustande gekommen sind und weiter geführt werden können.

Den ersten Scheck mit der bemerkenswerten Summe in Höhe von 17.000 Euro nahmen Dr. med. Patrick Frey, MBA, Geschäftsführer im Katholischen Klinikum Mainz, und Prof. Dr. med. Arnd Hönig, Chefarzt der KKM-Frauenklinik, entgegen. Beide freuen sich, zum dritten Mal Kooperationspartner der Veranstaltung gewesen zu sein. Prof. Hönig erklärt: „Durch das Engagement der zahlreich teilnehmenden Mainzer Unternehmen, Sponsoren und Ruderteams wird auf diesem Weg die Grundlage geschaffen, den rund 500 Patienten des Brust-, Darm- und Lungenkrebs-Zentrums am Katholischen Klinikums Mainz Mal-, Musik- und Sporttherapien zu ermöglichen. Diese Therapien umfassen die Prävention und das Management von unerwünschten Nebenwirkungen einer Tumorerkrankung und bedeuten auch eine Verbesserung der Rehabilitation und des Überlebens. Das Projekt geht somit über die Standardleistungen und Therapiemöglichkeiten innerhalb der klinischen Betreuung hinaus und wird von den Krankenkassen nicht finanziert.“ Dr. Frey fügt hinzu: „Es freut uns sehr, dass die Regatta auch im letzten Jahr allen Beteiligten großen Spaß bereitete, was sich ebenfalls in der hohen Teilnehmerzahl unseres Klinikums widerspiegelt hat. Zudem zeigt es, dass sich unsere Ärzte, Pflegkräfte und Verwaltungsmitarbeiter nicht nur auf dem Land als Team im Kampf gegen den Krebs verstehen, sondern auch Hand in Hand auf dem Wasser sportlich zusammen arbeiten“, erläutert der Geschäftsführer.

Der zweite Scheck mit dem Betrag in Höhe von 10.000 Euro, Erlös der Regatta um den „Meenzer Narren-Cup“, wurde von Univ.-Prof. Dr. med. Fred Zepp, Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz, und von Univ.-Prof. Dr. med. Jörg Faber, Leiter Hämatologie/Onkologie des Zentrums, empfangen. Mit Freude und Dank betont dabei Prof. Zepp die Bedeutung der Teamleistung: „Das Ruder-Spektakel transportiert eine wichtige symbolische Botschaft: Rudern funktioniert am besten im Team und steht damit stellvertretend für unsere Vision, tumorkranke Kinder gemeinsam mit ihren Familien umfassend, individuell und persönlich zu betreuen. Zudem ist Rudern ein Sport, der neben Kraft und Ausdauer auch Mut und Kampfgeist erfordert und gleichzeitig Freude an Bewegung weckt. Daher unterstützt er genau jene Eigenschaften, die unseren kleinen Patienten helfen, die Strapazen der Erkrankung und der damit einhergehenden Therapie zu bewältigen. Zudem stärkt er sie darin, ihren Lebensmut und ihre positive Einstellung nicht zu verlieren.“ Prof. Faber ergänzt: „Dank der Erlöse ist es uns möglich, Sport und Bewegung fest in den Alltag von krebskranken Kindern und Jugendlichen zu integrieren. Dadurch soll nicht nur der Spaß am Sport gefördert und der Teamgeist der jungen Patienten gestärkt, sondern vor allem ein aktiver Beitrag dazu geleistet werden, die Lebensqualität unserer kleinen Patienten in den verschiedenen Therapiephasen immer weiter zu verbessern."

„Ein Event dieser Größenordnung wäre unmöglich ohne das Engagement des Mainzer Ruder-Vereins 1878 e.V., der sich seit 12 Jahren als Ausrichter an der Organisation der Regatta beteiligt“, betont Klaus Schrott. „Das bedeutet nicht nur, dass für den Tag der Regatta zahlreiche freiwillige Helfer aktiviert sondern auch, dass im Vorfeld der Veranstaltung etliche erfahrene Ruderer für die Ausbildung der meist unerfahrenen Teilnehmer-Teams zur Verfügung gestellt werden müssen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz besonders bedanken“, sagt Klaus Schrott. Astrid Häfner, Vorstandsmitglied des MRV, erläutert die Motivation ihres Vereins: „In den zwölf Jahren der Zusammenarbeit mit der Stiftung Leben mit Krebs hat es allen Beteiligten vor allen Dingen Spaß gemacht, für Krebspatienten etwas zu tun und die gesunde Verbindung von Krankheit und Sport weiter in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Mitglieder haben deshalb befürwortet, auch 2017 diese Regatta zu veranstalten“.
Die 13. Mainzer Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ wird am 01. Juli 2017 stattfinden. Weitere Informationen entnehmen Sie in Kürze der Homepage www.rudern-gegen-krebs.de (Regatten 2017/ Mainz).


Die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“

„Rudern gegen Krebs“ – eine in Mainz geborene Initiative der Stiftung Leben mit Krebs – wird bundesweit seit 2005 in Kooperation mit lokalen Rudervereinen und onkologischen Zentren ausgetragen. Bisher haben insgesamt 81 „Rudern gegen Krebs“ Regatten stattgefunden. 22.000 Ruderbegeisterte legten sich bisher in 23 deutschen Städten für die gute Sache in die Riemen. Somit ist die Regatta die größte Breitensportveranstaltung dieser Art in Deutschland.
Dank der Stiftung, unterstützt durch den Hauptförderer – die Else Kröner-Fresenius Stiftung – kommen jährlich etwa 10.000 Patientinnen und Patienten in den Genuss von bundesweiten Angeboten wie Sportprogramme, Kunst-, Tanz- oder Wandertreffs.  Jährlich lässt die Stiftung einschlägigen Projekten ca. 500.000 Euro an Fördermitteln zugutekommen.

Nähere Informationen über die Stiftung Leben mit Krebs: www.stiftung-leben-mit-krebs.de