Else Kröner Fresenius Stiftung

Medizinisch-humanitäre Förderung

Ziel der Stiftung im medizinisch-humanitären Bereich ist es,  die Gesundheitsversorgung von Menschen in Entwicklungsländern nachhaltig zu verbessern.

Neben direkter medizinischer Hilfe für Patienten und Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen Infrastruktur vor Ort unterstützt die Stiftung medizinische Aus- und Weiterbildungsprojekte in Entwicklungsländern. Medizinisches „capacity building“ wird auf allen Ebenen des Gesundheitssystems gefördert - vom Gesundheitshelfer in entlegenen Gebieten bis hin zum Universitätsprofessor. Auf diese Weise leistet die Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe und damit einen möglichst nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Situation vor Ort.

Hilfe zur Selbsthilfe

Im Fokus der Förderung steht die medizinische Aus- und Weiterbildung - vom Gesundheitshelfer auf dem Land bis hin zum Hochschullehrer bzw. Facharzt an der Universität. Langfristig sollen die Projekte von den einheimischen Schwestern und Ärzten selbst fortgeführt werden. Hierfür ist essentiell, auch vor Ort ein adäquates Umfeld und Anreize zu schaffen, um der Abwanderung von qualifiziertem Personal vorzubeugen: durch die Verbesserung der lokalen medizinischen Infrastruktur, die Schaffung lokaler Netzwerke, Kooperationen mit Kliniken, Universitäten, Wirtschaftsunternehmen und der Politik. Besonderer Wert wird auf den Einbezug lokaler Partner in Projektplanung und -implementierung gelegt, um die Förderinitiativen an die lokale Kultur anzupassen und ihre Nachhaltigkeit zu forcieren.

Die EKFS verfolgt mit ihren Projekten drei Ziele: möglichst vielen Patienten vor Ort direkt zu helfen, möglichst viele qualifizierte Ärzte, Schwestern und Gesundheitshelfer auszubilden und ein Umfeld zu schaffen, das sie animiert in ihrem Land zu bleiben.


Ihr Ansprechpartner:

Dr. Roland Kersten
Referent für medizinisch-humanitäre Entwicklungszusammenarbeit

E-mail: r.kersten(at)ekfs.de


Erste Förderzusagen

BMZ und EKFS geben erste Förderzusagen für Klinikpartnerschaften mit Entwicklungs- und Schwellenländern bekannt.

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Humanitärer Preis 2016

Else Kröner Fresenius Preis geht an Tropenpädiatrie in Tansania, Laudatorin Dr. Auma Obama.

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Zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am 06.02.2016

Johanniter und EKFS, gemeinsam gegen Frauenbeschneidung in Dschibuti.

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Kooperation mit EinDollarBrille e.V.

Ziel der Kooperation ist die dauerhafte Versorgung der Bevölkerung Malawis mit Brillen.

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Else Kröner-Fresenius-Stiftung vergibt medizinisch-humanitären Förderpreis 2014

Vier Projekte ausgezeichnet, z.B. eine Traumatherapie für syrische Flüchtlinge in Jordanien.

 

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EKFS im Kampf gegen Ebola

Die Stiftung finanziert mit rund 500.000 Euro zwei große Isolierstationen in der Hauptstadt Liberias.

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