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Else Kröner-Promotionskolleg für wissenschaftlich besonders begabte Medizinstudentinnen und -studenten
Um der Begeisterung für die Wissenschaft möglichst frühzeitig Raum zu geben, schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung Promotionskollegs für medizinische Doktorandinnen und Doktoranden aus, die bereit sind, ihr Studium für 1-2 Semester für einer anspruchsvolle Doktorarbeit zu unterbrechen.
Ziel ist die Schaffung optimaler Voraussetzungen für die erfolgreiche Durchführung einer anspruchsvollen Dissertation und eine Einführung in die Wissenschaft. Das Fördervolumen beträgt maximal 750.000 Euro für drei Jahre. Eine zweite Dreijahresperiode ist bei positiver Zwischenbegutachtung möglich. Die EKFS beabsichtigt, bei Vorliegen geeigneter Anträge mehrere Kollegs zu finanzieren.
Zielsetzung
Angehende Ärztinnen und Ärzte sollen frühzeitig für die Wissenschaft begeistert werden.
Programm
Das Promotionskolleg soll fakultätsweit angelegt sein und folgende Aktivitäten umfassen:
- Ein klar strukturiertes Betreuungs- und Qualitätssicherungskonzept für die Durchführung der Dissertationen mit einem dreiköpfigen, individuell zusammengesetzten Promotionskomitee für jeden Doktorand
- Der Möglichkeit der konkreten Projektarbeit für Doktoranden im Rahmen ihrer Dissertation (Unterbrechung des Studiums für mindestens 1 Semester, Anstellung als wissenschaftliche Hilfskraft für mindestens 10 Monate)
- Ein fachnahes, institutsinternes und ein fachübergreifendes Veranstaltungsangebot
- Ein fachübergreifendes Ausbildungskonzept (Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, wissenschaftliche Schwerpunktthemen, Labor-Methoden, „soft skills“)
- Fachübergreifende Doktoranden-Workshops und/oder –Retreats
Auswahlverfahren
Im September 2011 wurden aus 17 Antragsskizzen die meistversprechendsten sechs Konzepte ermittelt und die Antragsteller zur Erstellung eines ausführlichen Antrags aufgefordert.
Voraussichtlich im Februar 2012 werden aus diesen sechs dann drei Standorte zur Finanzierung ausgewählt.