Else Kröner-Fresenius-Stiftung
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EKFS wählt drei Promotionskollegs für Medizinstudenten aus

Promotionskollegs in Dresden, Essen und Freiburg erhalten je 750.000 Euro für drei Jahre.

Bad Homburg, den 3. April 2012. Doktoranden der Medizin frühzeitig für die Forschung zu begeistern und ihnen ein optimales Arbeits- und Betreuungsumfeld zu eröffnen, ist das Ziel der Promotionskollegs der Else Kröner-Fresenius-Stiftung. Unter 18 Anträgen wurden drei Universitätskliniken ausgewählt: Dresden, Essen und Freiburg. Die geplanten Kollegs richten sich an wissenschaftlich besonders interessierte und talentierte medizinische Doktorandinnen und Doktoranden, die bereit sind, ihr Studium für eine anspruchsvolle Doktorarbeit zu unterbrechen. Das Fördervolumen beträgt je Standort maximal 750.000 Euro für drei Jahre.

„Die Medizin der Zukunft braucht dringend den Nachwuchs forschungsbegeisterter junger Ärzte“, sagt Dr. Susanne Schultz-Hector, Vorstandsmitglied der Else Kröner- Fresenius Stiftung. Viele angehende Ärzte fertigen ihre Doktorarbeit studienbegleitend und in einer kurzen Zeit an. Die experimentellen Arbeiten, die Datenauswertung und das eigentliche Schreiben der Arbeit finden parallel zum Studium statt. „Angesichts des vollen Stundenplans der Medizinstudenten ist es sehr schwer eine anspruchsvolle Doktorarbeit anzugehen – ohne dabei das Studium und damit auch BaföG-Ansprüche oder Stipendienzahlungen zu unterbrechen.“, so Dr. Schultz-Hector.

Zu den Kernelementen aller drei Promotionskollegs in Dresden, Essen und Freiburg gehören die leistungsorientierte Auswahl der Kollegiaten sowie der betreuenden Arbeitsgruppen und der Abschluss eines Promotionsvertrags. Die experimentellen Arbeiten werden intensiv begleitet und für jeden Doktorand wird ein mindestens dreiköpfiges Betreuungskomitee berufen. Neben der projektspezifischen Betreuung durchlaufen alle Doktoranden ein fachübergreifendes Ausbildungsangebot, in dem sie in theoretische und methodische Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens sowie in die Besonderheiten der medizinischen Forschung eingeführt werden. Jeder Standort bietet darüber hinaus noch seine ganz individuellen Schwerpunkte.

Über die Else Kröner-Fresenius-Stiftung

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung wurde im Jahr 1983 von Else Kröner, geb. Fernau, gegründet. Else Kröner, die 1988 starb, hat der Stiftung testamentarisch ihr gesamtes Vermögen vermacht. Die gemeinnützige EKFS widmet sich der Förderung klinisch orientierter biomedizinischer Forschung und unterstützt medizinisch-humanitäre Hilfsprojekte. Die Stiftung fördert satzungsgemäß nur solche Forschungsaufgaben, deren Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich sind. Bis heute hat die Stiftung über


Kontakt

Dr. Susanne Schultz-Hector
Else Kröner-Fresenius-Stiftung
Postfach 1852
61352 Bad Homburg
Tel.: (06172) 897510
E-Mail: schultz-hector@ekfs.de

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